Next Level Leadership

Next Level Leadership

für Menschen in Führung

Transkript

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00:00:00: Alles klar, wir gründen die Brand Queen.

00:00:02: Auch der Name natürlich dementsprechend gewählt als Frau in einer Männerdomäne direkt mal ein Statement gesetzt und einfach schaut so dass wir da unsere eigene Markensprache auch entwickeln.

00:00:15: Denn wir weiblichen Charakteren haben doch noch einmal ein ganz anderes Blickfeld aufs Detail.

00:00:20: Wir schauen nochmal auf andere Sachen, die so ja die kleine Note am Ende des Tages ausmachen.

00:00:26: Ich bin jemand, der wirklich neunzig Prozent des Umsatzes über Netzwerken macht.

00:00:32: Egal wie viel Gedanken man sich macht über Sichtbarkeit bei Social Media, über alles was man so in seinem Kopf hat, Netzwerk ist ganz wichtig und das geht am Ende nur über den persönlichen Kontakt und deswegen sind auch Messen immer noch so erfolgreich obwohl alle gesagt haben nach Corona wird es nie wieder so erfolgreich werden.

00:01:07: Hallo und ganz herzlich willkommen hier in einer neuen Folge im Podcast Next Level Leadership.

00:01:11: Ich bin Julia Peters, ich bin Senior Coach Leadership Begleiterin, Trainerinnen und ich freue mich wenn ich die hier alle zwei Wochen tolle Impulse für deine Führungspraxis anbieten kann.

00:01:22: Und an der Stelle ist es mir herzlich egal ob du irgendeinen wichtigen Titel hast oder ob du dich im Ehrenamt engagieren möchtest.

00:01:29: Mir geht es darum einfach was zu bieten womit wir gemeinsam in eine gute Zukunft führen können.

00:01:34: Eine enkelfähige zukünftene Zukunft die vielleicht nachhaltiger Regenerativer ist als das was wir bisher haben.

00:01:41: so heute habe ich wieder einen ganz fantastischen Gast hier, eine Gästin und bei mir zu Gast ist Rebecca Backwinkel.

00:01:48: Herzlich willkommen, Rebecca!

00:01:50: Hallo liebe Julia

00:01:53: Wir stellen nicht ganz kurz vor, damit die Zuhörerinnen gleich wissen mit wem sie es zu tun haben.

00:01:58: Also du bist ein mittgründeren Geschäftsführerin der Brand Queen GmbH also zusammen mit deinem Partner auch.

00:02:05: Ihr seid spezialisiert auf nachhaltige zukunftsorientierte und kundennahe Raumkonzepte.

00:02:11: ich sage mal Stichwort Messebau.

00:02:12: was da genau alles dahinter steckt das spreche wir gleich natürlich drüber.

00:02:16: aber du bist vor allen Dingen auch Marken Bildungsspezialistin und du bist Preisträgerin.

00:02:20: Das finde ich richtig, richtig cool eine derartige Preisträge hier in unmittelbarer Nachbarschaft zu langen Feldwohnungen zu haben.

00:02:27: Du hast den German Brand oder ihr habt den German brand award zwei tausend fünfundzwanzig gewonnen für einen von euch gestalteten Messer stand und dazu erstmal herzlichen Glückwunsch.

00:02:36: das ist echt bombastisch weil ihr wart ja noch gar nicht so lange am Markt dabei.

00:02:40: Ja, ganz, ganz liebendank.

00:02:42: Genau wir waren gerade ganz frisch vier Monate auf dem Markt als wir den Stand gebaut haben mit denen wir den German Brand Award gewonnen haben.

00:02:50: Fantastisch und ich habe ein Zitat gefunden in LinkedIn dann LinkedIn Profil.

00:02:55: das hängen wir natürlich nachher auch in die Show Notes Und da hat jemand über dich gesagt, sie arbeitet mit Fingerspitzengefühl und Kompetenz.

00:03:02: Mit schwierigen Marketing-Themen kann sie gut umgehen.

00:03:06: Sie ist mehr als engagiert und diszipliniert.

00:03:08: Sie isst kreativ und innovativ.

00:03:10: Sie arbeitet nachhaltig und sie arbeitet vor allen Dingen mit viel, viel Herz.

00:03:14: so!

00:03:16: Jetzt darf man, glaube ich sehr gespannt sein auf diese Folge.

00:03:19: Was das Ganze mit Führung zu tun hat?

00:03:20: Das werden wir euch gleich ein bisschen ausrollen weil Führungskräfte haben natürlich auch etwas mit ihrer eigenen Markenbildung zu tun.

00:03:26: Wir sprechen immer ganz viel über werteorientierte Führungen und wie kann man das praktisch austrocknen?

00:03:31: Wie wird man dann zu der Marke?

00:03:33: merkwürdig im wahrsten Sinne des Wortes?

00:03:37: Das soll gleich Thema sein!

00:03:38: Schön Rebecca wenn du deine eigene Marke beschreiben würdest.

00:03:42: was macht dich denn Merk?

00:03:48: Wir haben uns lange Gedanken gemacht, warum haben wir eigentlich damals gegründet?

00:03:52: Weil das ist so in dem Moment wo man gründet macht man das aus einem Bauchgefühl heraus.

00:03:57: Aus einer Herzensentscheidung.

00:03:59: aber es war nie ganz klar dass wir uns das Varumma ausgeschrieben haben und das war für uns ganz wichtig denn wir waren vorher an der Festanstellung.

00:04:10: Ich habe mich sehr wohl gefühlt in dieser Agentur und in der ganzen Agenturwelt, wo wir von Events übermessen, Überbüros ganz viel gestaltet haben.

00:04:20: Aber mir fehlte immer der Bezug zum Mittelstand.

00:04:23: Es waren dann oft doch die Großkonzerne oder ähnliche Unternehmen Wo wir gesagt haben aber es fehlt der Mittelstand Und der Mittelstand ist in Deutschland so unfassbar wichtig und dem müssen wir einfach ein Gesicht geben.

00:04:37: Das war unser Antrieb unseren Weg gefunden haben, alles klar.

00:04:41: Wir gründen die Brand Queen auch der Name natürlich dementsprechend gewählt als Frau in einer Männerdomäne direkt mal ein Statement gesetzt und schaut so dass wir da unsere eigene Markensprache auch entwickeln.

00:04:56: denn wir weiblichen Charakteren, wir haben doch noch einmal ein ganz anderes Blickfeld aufs Detail.

00:05:03: Wir schauen nochmal auf andere Sachen die so ja die kleine Note am Ende des Tages ausmachen

00:05:09: Ja, und das macht es dann königinnenhaft.

00:05:12: Genau!

00:05:14: Wir haben gerade eben schon ein bisschen darüber gesprochen.

00:05:16: also diese physische Sichtbarkeit von Marken.

00:05:19: jetzt habe ich ja vorhin gesagt na so Werte wie keine Ahnung Transparenz oder Nachhaltigkeit oder so dass sind ja erst mal große Blasenworte.

00:05:27: Die Schwierigkeit auch beim Thema Werteorientierte Führung finde ich immer so, naja es ist halt so abstrakt.

00:05:32: Ihr wollt das jetzt ja wirklich physisch sichtbar machen?

00:05:35: Also man soll das richtig fühlen und erleben können!

00:05:40: Was bedeutet das dann konkret?

00:05:42: also wir können ja auch gerne als Beispiel mal diesen Messerstand nehmen den ihr da kreiert habt.

00:05:47: und warum ist das gerade heute so wichtig?

00:05:49: was würdest du sagen?

00:05:53: Gerade auf einer Messe ist es einfach so, dass man dort natürlich nur wenige Sekunden hat.

00:05:58: Dass jemand auf den Stand geht oder dran vorbei geht.

00:06:02: Das heißt wir arbeiten ganz viel mit haptischen Elementen bei dem Messerstand.

00:06:06: Böllinghaus Steel haben da halt das Hauptgebäude nachgebaut.

00:06:12: Der komplette Kontext war Fields Like Home.

00:06:15: Es ging darum, wirklich die Menschen einzuladen zu Böllinghaus nach Hause dieses Gefühl zu vermitteln.

00:06:21: Und dementsprechend haben wir dann mit Haptik versucht viele Element aus dem Hauptgebäude mit Backstein und so weiter nachzubauen für temporäre Bauten, die aber natürlich auch wiederverwendbar sind.

00:06:36: Für uns ist immer wichtig, dass das Grundkonzept, das Grundthema auf jeden Fall längerfristig genutzt werden kann als nur ein Jahr.

00:06:44: Also wir können natürlich im Messestand nur für ein Produkt aufbauen weil der Produktlaunch dieses Jahr ist aber dann kann ich es nächstes Jahr nicht mehr nutzen.

00:06:55: Das heißt dementsprechend versuchen wie immer die Produkte ein bisschen in den Hintergrund zurück und eher die persönlichen Werte nach außen zu tragen Und da ganz, ganz viel auf Haptik eingehen.

00:07:06: Denn dann bleiben die meisten Besucher schon mal zumindest stehen und fassen dem Messestand an.

00:07:11: Der Vertriebsmitarbeiter hat einfach ein paar Sekunden der Zeit.

00:07:16: Jetzt habe ich verstanden, Berlin House Steel.

00:07:17: Also es geht ja um Stahlerzeugung oder Metallerzeugung, wo weitesten Sinne.

00:07:22: Feels like home würde ich jetzt nicht direkt als erstes mit so einer Branche irgendwie verbinden.

00:07:28: Ihr habt gesagt das Heim da darzustellen.

00:07:31: was genau war das dann?

00:07:32: Was war haptisch an diesem Stahl?

00:07:34: Nimm uns mal ein bisschen Stahlgebäude quasi.

00:07:37: Nehmen wir uns da gerne nochmal ein bisschen mehr mit rein.

00:07:39: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:07:41: Also, Berlin Haus Steel macht edelstahlprofile Und Bellinghaus ist ein familiengeführtes Unternehmen seit hundertfünfundreißig Jahren und in der fünften Generation.

00:07:54: Das heißt, die sind wirklich sehr auf Familie aufgebaut, Auf Nachhaltigkeit und wir haben sehr ähnliche Werte wie wir sie auch haben.

00:08:02: Dann haben Sie Ihre Produktion im Portugais

00:08:06: und haben

00:08:06: Ihr Hauptgebäude mit der Verwaltung hier in Hilden.

00:08:11: Und in Hilde das Gebäude ist aus Backstein mit runden Fenstern.

00:08:16: So kann man sich ein bisschen vorstellen, genau so haben wir erstmal grundlegend den Stand aufgebaut.

00:08:24: das heißt er war wirklich mit einer Backsteinfassade mit eingelassenen Fenster da drin und in einem Fenster war zum Beispiel der Blick ins Werk dass man wirklich das Gefühl hat oh ich schaue jetzt vom Bürogebäude ins Werk rein.

00:08:39: Und dann hatten wir ganz viele kleine Details und natürlich Edelstahlprofile, ganz klar aber auch die Geschichte einfach mit eingesetzt.

00:08:47: Dass man wirklich sieht.

00:08:48: wo kommt ein Böllinghaus wirklich her?

00:08:51: Was macht sie besonders?

00:08:52: Wir haben noch ein großes Leuchtenes Logo gemacht mit der Hundertfünfunddreißig Jubiläums Ja, Aktion mit da dran.

00:09:03: Wir haben ganz viele kleine portugiesische Elemente eingesetzt dadurch ja dass die Produktion in Portugal ist.

00:09:10: also wir haben wirklich versucht das Unternehmen soweit wie es irgendwie möglich war so darzustellen dass man genau weiß okay wo kommen sie denn her und was macht sie besonders?

00:09:20: Also wirklich das fühlbar zu machen wer ist dieses Unternehmen was ist die Geschichte dahinter?

00:09:25: irgendwie?

00:09:27: Was ist für dich oder kann man das überhaupt sagen, geht es da mehr um Ästhetik für dich?

00:09:32: Oder ist es tatsächlich auch diese Geschichte, dieses Storytelling was man braucht.

00:09:37: Die Geschichte.

00:09:39: Natürlich geht es immer auch um Äesthetik.

00:09:41: also wenn ein Stand nicht ansprechend ist dann kann die Story noch so gut sein.

00:09:46: ich brauche auch Personen denen ich die erzählen kann am Ende des Tages.

00:09:51: aber grundsätzlich ist die Geschichte deutlich wichtiger Da man daraus natürlich das komplette Marketingkonzept anpassen kann.

00:10:00: Und ich kann diese Geschichte ja weitererzählen, also es ist nicht nur Feels Like Home war jetzt ein Teil der Geschichte die aber noch so viel weitergehen kann und es gibt ja kein Ende eines Unternehmens mit so viele Geschichte mit hundertfünfunddreißig Jahren.

00:10:15: da ist ja nie irgendwo eine Begrenzung dar.

00:10:20: Ich stelle immer wieder fest, wie wichtig diese Storytelling ist.

00:10:23: Wir haben es im Training und im Coaching gute Geschichten.

00:10:26: Das ist eigentlich das was wir Menschen mögen.

00:10:28: Vielleicht ist auch unser Steinzeiterbe von.

00:10:30: man sitzt ums Feuer rum und hört eine gute Geschichte.

00:10:33: Ich mag auch dass bei Wissensvermittlung eine gute geschichte immer mehr... Da bleibt mir hängen einfach in irgendeiner Form.

00:10:40: Ja auf jeden Fall entweder so Lagerfeuergeschichten oder der das Marmeladenglas ... dass man das ausmacht und den Geruch direkt wahrnimmt.

00:10:50: Man kann natürlich auch mit allen Sinnen spielen, also das ist halt immer sehr wichtig... ...dass man nicht nur auf eine Sinneswahrnehmung

00:10:58: geht.".

00:11:00: Was war denn das Erfolgsrezept bei diesem Preis?

00:11:03: Also letztendlich was ist bei euch bei der Preisverleihung vielleicht besonders hervorgehoben?

00:11:08: Was haben die besonders honoriert gerade eher als Newcomer irgendwie?

00:11:12: Die Strategie dahinter!

00:11:15: ein Marketingkonzept bis ins kleinste Detail durchzudenken.

00:11:20: Es war portugiesischer Wein vor Ort, es war wirklich jede Kleinigkeit war komplett zu hundert Prozent durchdacht.

00:11:28: das können wir gar nicht alleine liefern.

00:11:30: also wir als Agentur können nur bis zu einem bestimmten Grad liefern und können noch Fragen stellen.

00:11:36: aber da das bedeutet halt auch dass der Kunde unfassbar eng mit uns zusammenarbeiten muss Und das ist meistens das, was die Kunden dann noch sagen.

00:11:45: So diese Zusammenarbeit ist so eng!

00:11:48: Ich kenne dieses Unternehmen in und auswendig.

00:11:50: ich war im Portugal in der Produktion und hat mir das Stahlwerk vor Ort angeschaut.

00:11:55: Also es sind ganz viele Sachen, die dann einfach nochmal dieses kleine E-Tüpfelchen was es dann doch besonders macht und dann halt auch zu einem Gewinnerpreis verhilft.

00:12:06: Ich finde es unfassbar faszinierend, was eine gute Geschichte und die dann auch noch fühl- und erlebbar ist.

00:12:12: Du hast gerade schon gesagt über alle fünf Sinne, da konnte man sogar den Wein schmecken!

00:12:16: Also verrückt ne?

00:12:17: Wie weit das gehen kann ja... Was das ausmachen kann wie uns das berühren können.

00:12:22: Auch eine gute Geschichte.

00:12:23: du hast für ihn auch erwähnt, dass warum also das wofür wir auch immer Purpose dahinter sichtbar zu machen.

00:12:29: Lass uns mal versuchen das irgendwie auf einer Person zu übertragen.

00:12:32: ihr seid ja mit Brand Queen im Markt unterwegs Da habe ich natürlich auch direkt ein Krönchen irgendwie vom inneren Auge

00:12:39: und so.

00:12:39: Na

00:12:40: klar, das volle Programm!

00:12:42: Es hat was Weibliches auf alle Fälle.

00:12:44: Wie könnte denn jemand der sagt, ich will als Führungskraft mir einen Namen machen in irgendeiner Form?

00:12:51: Weil wir wissen aus Untersuchungen, dass tatsächlich Reputation und Visibilität nachher die Gründe sind warum wir Karriere machen und nicht unbedingt... Das ist eigentlich bitter, ne?

00:12:59: Nicht unbedingt die Leistungserbringung im Kern.

00:13:02: Aber wie könnte denn jemand quasi sich selbst zum Messestand machen und die eigene Marke merkwürdig anbieten?

00:13:12: Ich mag dieses Wortspiel, merkt man gar nicht.

00:13:14: Nee, nee,

00:13:15: nee.

00:13:16: Merkt mal Gott sei

00:13:18: Dank gar nicht!

00:13:19: Vor dieser Herausforderung stand ich natürlich auch vor drei vier Jahren wo ich einfach ausprobiert habe.

00:13:25: Ich hab wirklich einfach mal Geschichten erzählt, was mache ich den ganzen Tag?

00:13:30: Was ist denn...was macht mich besonders in meinem Bereich?

00:13:33: Also ich war ja vorher schon sehr erfolgreich in meinen Job, den ich gemacht habe nicht nur dadurch dass sich unfassbar viel und hart gearbeitet habe weil ich bin halt jemand wenn ich ein Projekt annehme dann auch zu hundertfünfzig Prozent.

00:13:47: also da gibt es sich irgendwie das.

00:13:49: ich sage ja das ist so ein Nebenprojekt das kann ich nicht.

00:13:53: Und dann hat auch viel erklärt, warum habe ich Sachen so gemacht wie sie gemacht haben?

00:13:57: oder warum besuche ich auch selber messen.

00:14:00: Warum gehe ich da als Besucher hin und schaue dann doch mal irgendwo noch ein bisschen nach?

00:14:05: Oder viele Sachen die sich im Kontext erst erschließen?

00:14:10: Ich komme ja aus der reinen Montage Da bin ich irgendwann mal groß geworden.

00:14:15: und wenn dann halt wirklich hab mich hoch gearbeitet überpackt und so weiter bis hin zu dem wo ich jetzt heute bin.

00:14:23: Und diese Geschichte ist erzählenswert und Menschen möchten natürlich auch irgendwo ihre eigene Vision finden.

00:14:30: Und dann ist es schon mal einfacher, wenn sie sehen was denn alles möglich ist.

00:14:34: Es sind für andere Außenstehende noch einmal andere Blickwinkel die Sie mitbringen als wenn ich jeden Tag sage ja ich fahre halt in mein Büro und ich setze mich hier hin und tippe hier ein bisschen E-Mails und mache dies und mach das.

00:14:48: Am Ende des Tages erzählen wir ja auch unsere eigene Geschichte.

00:14:51: Ich bin ja nicht so geboren, wie ich jetzt heute bin sondern es ist halt einfach ein Prozess gewesen, Lernprozess.

00:14:59: Ich finde das ganz wichtig was du gerade sagst also die eigene Geschichte zu verstehen.

00:15:04: Ja, und das ist ja nicht immer schön was da alles dran vorkommt.

00:15:07: Also nur wenn du sagst du hast dich hochgearbeitet dann stelle ich mir auch viel Blutschweiß und Tränen einfach vor an der Stelle.

00:15:12: Na klar!

00:15:13: Und sich das bewusst zu machen bis zu einem Punkt dass man auch merkt okay war nicht alles gut.

00:15:18: aber ich habe einiges worauf ich stolz sein kann und vielleicht auch die eigene Geschichte für sich auch neu zu schreiben zu überlegen.

00:15:26: Das ist was damit will ich rausgehen.

00:15:28: Worauf bist du stolz aus diesen Anfangszeiten?

00:15:30: Was willst du heute sagen?

00:15:34: Ich glaube, das Größte worauf ich stolz sein kann ist wirklich dass sich der Messebau wirklich noch von der PIKA auf gelernt habe.

00:15:42: Wenn ich mich mit anderen Unternehmern im Bereich Messebau oder Projektleitern unterhalte die haben noch nie selber einen Messestand gebaut.

00:15:51: Das hab' ich getan!

00:15:52: Ich weiß was technisch wie möglich ist.

00:15:55: Ich finde für viele Sachen Lösungen.

00:15:58: vor dem Problem standen diese Projektleiter oder halt auch Geschäftsführer noch nie.

00:16:03: Das ist halt ein Riesenunterschied, weil wenn ich selber den Stand plane alles packe mitnehme, stehe vor Ort und es fehlt irgendwie drei Viertel.

00:16:12: Warum auch immer?

00:16:15: Dann wärst du ganz schön kreativ!

00:16:17: Und am Ende des Tages ist halt wirklich Lösung finden, Lösungen finden, Lösung finden... Und nicht jede Entscheidung war gut.

00:16:24: Also das muss man ja auch sagen.

00:16:25: Ja klar, es klingt auf alle Fälle nach einer sehr handfesten Queen würde ich sagen oder?

00:16:29: Zumindest keine die mit Puderquaste und Anschüchen unterwegs sitzen.

00:16:34: Nee eher selten!

00:16:36: Gerne auch immer noch in Arbeitshose.

00:16:40: Genau also wir haben das Thema eigene Geschichte verstehen.

00:16:42: wer bin ich?

00:16:43: wo komme ich her?

00:16:44: was hat mich auch dahin gebracht wo ich heute bin?

00:16:48: wie wird zurückblickend damit umgehen dass da vielleicht auch Sachen drin sind?

00:16:51: du sagst Das finde ich jetzt nicht so toll oder weiß ich gar nicht, möchte ich eigentlich irgendwie gar nicht dass die Leute das über mich erfahren in irgendeiner Form.

00:16:59: Also nur wir sind ja wie gesagt auch die Artoren unserer eigenen Geschichte.

00:17:02: was würdest du dazu sagen?

00:17:04: Ja, am Ende des Tages ist es egal welche Sachen ich erlebt habe oder welche Entscheidungen ich wo wie getroffen habe.

00:17:10: Ich hatte einen Grund dafür und diese Entscheidungen und Sachen haben mich jetzt zu dem geformt was ich heute bin.

00:17:16: ja dass ich nicht alles veröffentliche ist vollkommen okay.

00:17:20: Zieh da deine eigene Grenze wo du das Gefühl hast ok diese Grenze ist jetzt erst mal gezogen die kannst du immer noch verschieben.

00:17:30: Wenn wir jetzt wirklich nochmal ganz kurz auf Social Media eingehen, du kannst da nichts falsch machen.

00:17:37: Wir sind ganz ehrlich wie oft scrollst du durch liest mal eben Beitrag und der ist nach spätestens zwei Tagen vergessen.

00:17:45: Und wenn du merkst so eine Stunde nach dem Beitrag oh ich fühl den nicht mehr dann löscht du ihn.

00:17:51: das ist doch nicht schlimm es passiert nichts.

00:17:53: also dass muss man halt immer wieder sich vor vor Augen führen.

00:17:58: Es passiert ja nichts, wenn ich ein bisschen zu viel Preis gegeben habe dann ist das so.

00:18:04: aber es wird nie jemanden geben der dann sagt Boah die hat aber das und dass und das gemacht.

00:18:10: Ja vielleicht hab' ich das und das und was gemacht Aber vielleicht hatte ich auch einen ganzen anderen Antrieb oder eine ganz andere Grundvoraussetzung dafür.

00:18:20: Das ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt.

00:18:21: Ich merke das hier im Podcast auch immer wieder, gerade jetzt.

00:18:24: dann also Social Media.

00:18:25: du schreibst was natürlich in Social Media aktiv sein LinkedIn irgendwie zu bedienen oder so dass hat natürlich auch etwas mit einer persönlichen Brand als Führungskraft zu tun und wie vorsichtig Menschen dabei sind, sich zu zeigen.

00:18:40: Aus genau der Sorge raus, man könnte ja was falsch machen und jetzt auch aus meiner eigenen Podcast erfahren.

00:18:45: Bald zweihundertfünfzig Folgen hier.

00:18:47: Mein Gott!

00:18:48: Wie oft habe ich etwas gesagt?

00:18:49: Wo ich nachher gesagt hab... Boah da.

00:18:52: Klar kannst du immer alles nachbearbeiten und immer alles rausschneiden.

00:18:55: Und ich merke aber auch immer je mehr ich versuche irgendwas wegzuschneidern oder zu optimieren, desto unglaubwürdiger wird es.

00:19:01: Ich hab auch jeden ein oder anderen Fehler gemacht und hab mich teilweise auch dafür entschuldigen müssen.

00:19:05: manchmal Na ja, klar.

00:19:08: Das eine ist, du erzählst was über dich selber das zweite ist.

00:19:11: Du sprichst etwas, was Dritte betrifft und gleichzeitig denke ich mir naja ein gewisse Gelebendigkeit setzt voraus dass wir vielleicht auch mal daneben greifen in irgendeiner Form.

00:19:21: Ja also ich hatte schon ne Bühnensituation wo mir ein Wort fehlte und dadurch habe ich eine komplett falsche Geschichte erzählt.

00:19:29: Es passiert.

00:19:32: Ich hab hinterher die Videos geguckt.

00:19:33: so haben wir gedacht Du Scheiße, da stimmt überhaupt nichts.

00:19:37: Also weil ich die Kurve ja wieder zurückkriegen musste und in dem Moment mir fehlt halt ein Wort und dann war vorbei.

00:19:45: Hast du

00:19:46: improvisiert?

00:19:46: Und das ist was anderes entstanden?

00:19:48: Ja und komplett etwas ganz anderes und das wird dann halt schwierig aber dass es dann so am Ende des Tages wenn nicht heute jemanden Frage der vor Ort war hat niemand mitgekriegt.

00:20:00: Ja, und irgendwann breitet sich auch der Mantel die Geschichte drüber.

00:20:02: Das muss man einfach sagen.

00:20:03: ja also hatten schon zwei Elemente.

00:20:05: wir hatten so ein bisschen die eigene Geschichte verstehen uns das eigene wofür dass zweite war.

00:20:10: ich fasse es jetzt einfach mal so zusammen korrigieren mich wenn ich falsch mache.

00:20:14: ruhig auch mut Mut zur Visibilität weil das sind beides glaube Ich die Grundlagen auf der Basis derer man überhaupt rausgeht.

00:20:21: So und jetzt ist die Frage wie kann ich mich denn noch zeigen?

00:20:23: Also ich denke jetzt wirklich habe auch selber in den Coachings schon mit Leuten gesprochen über Weiß nicht, wir haben ja einen Frauenetzwerk.

00:20:30: Die spricht sogar von einem Signature-Duft.

00:20:32: also da geht es dann um Düfte.

00:20:33: was das macht ein paar Fonds aus?

00:20:35: Wie sieht ein Büro aus?

00:20:36: wie kann ich auftreten?

00:20:37: Was gibt's an Kleidung?

00:20:39: Hilf uns mal mit deiner Kreativität!

00:20:42: Frau Brandt Queen.

00:20:44: Ja also

00:20:46: es gibt zum einen keine Grenzen und das muss man einfach mal einmal für sich ganz klar feststellen.

00:20:53: Ich kann natürlich überall etwas tun.

00:20:55: Ich kann was an meinem Kleidungsstil tun, ich kann den komplett branden wenn ich das möchte... ...ich kann mein Büro branden!

00:21:01: Ich kann unfassbar viel tun.

00:21:04: aber es ist halt immer so man musste auch schon ein bisschen im Rahmen bleiben.

00:21:08: klar dass ich als Brand Green habe ich natürlich Kleidung und ich hab'n komplett gebrandetes Büro jetzt Autowerbung, ich habe natürlich Logos draußen hängen unfassbar viel gemacht, weil natürlich unser Name das auch so hergibt wie es ist.

00:21:27: Ich bin aber immer noch der Meinung ein Handwerker braucht das zum Beispiel nicht.

00:21:32: Klar

00:21:33: Sichtbarkeit nach außen ja Aber man muss auch immer so'n bisschen Abstriche machen.

00:21:38: Also der brauche jetzt nicht die gebrandeten normalen Straßenschuhe Weil damit läuft er einfach nicht alltäglich rum.

00:21:45: also da dass was ich mitgeben kann auf jeden Fall noch mal wirklich prüfen, brauche ich das?

00:21:52: Oder gebe ich hier jetzt einfach Geld aus für etwas wo ich der Meinung bin.

00:21:57: Das ist total schön so wie Luxusgegenstände.

00:21:59: Brauche ich jetzt die Rolex oder brauche sie nicht?

00:22:03: Da einfach nochmal ein bisschen reinhören was kann ich denn machen?

00:22:07: weil natürlich man kann ein komplettes Büro auf einem Unternehmen branden dass geht dass sich in jedes Büro reingehen und jedes Büro, egal ob es ein Projektleiter-Büro ist oder Nachhaltigkeitsbüro, dass man das dementsprechend halt auch gestaltet.

00:22:22: Das ist alles möglich!

00:22:24: Aber ist es immer sinnvoll?

00:22:26: Weiß ich nicht.

00:22:27: Wichtiger ist doch eher, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen.

00:22:31: Erst mal eine Raumschaft wo sich alle wohl fühlen und sich alle entfalten können dann einfach mit und mit entscheidet auch hier wäre noch ein Kröntchen ganz nett Oder hier wäre noch ein Logo oder sonstiges.

00:22:42: Also da gibt es ganz viele Möglichkeiten, aber ich würde nicht jemanden empfehlen der sagt, ich möchte jetzt irgendwie mit zehn Mitarbeitern mein komplettes Büro neu gestalten wirklich so viel Geld in die Hand zu nehmen und zu sagen okay er braucht alles.

00:22:57: Ja genau naja gut ich meine du verkaufst ja quasi auch dich.

00:23:01: also das ist ja quasi die Darstellung seit euer bestes Schaufenster mal angenommen.

00:23:07: Ich bin jetzt wirklich eine einzelne Führungskraft, meinetwegen im großen Unternehmen oder Konzern und auch da ist ja Verwaltung... Da ist ja auch die Wahrscheinlichkeit groß dass ich in der ganzen Reihe der Führungskräfte einfach untergehe mit dem, wo ich so bin Und auch da möchte ich vielleicht ein bisschen was tun das andere mich wahrnehmen.

00:23:23: Das ist tatsächlich ein Thema was ich oft im Frauencoaching habe So dieses, ich hab das Gefühl ich werde übersehen tun, damit ich dann doch den tollen Auftrag kriege oder so.

00:23:33: Und ich predige dann halt immer naja du musst für Sichtbarkeit sorgen.

00:23:37: Sichtbarheit geht natürlich über Teilnahme an bestimmten Terminen oder in bestimmte Gründen und dann gibt es ja noch andere Dinge.

00:23:43: und dann sind wir tatsächlich beim individuellen Büro zum Beispiel wo ich Leute empfange oder bei meiner eigenen Wirkung.

00:23:51: Wie könnte man denn das übertragen?

00:23:53: Hast du da nie Idee, ich meine, du hast ja für dich persönlich auch dir was überlegt.

00:23:56: Auch wenn es natürlich

00:23:57: Premium-Klasse ist aber wir machen jetzt mal eine Prinzessin draus keine Queen

00:24:03: fangen wir wirklich ganz minimal klein an.

00:24:06: Wir müssen halt ein bisschen schauen.

00:24:07: Es gibt Unternehmen Da gibt es sehr klare CIFR Schriften Cifra Corporate Identity Dass man einfach guckt dass man sich daraus bewegt.

00:24:18: also Ich ignoriere jedes CI.

00:24:23: Das ist so meine Art und Weise mit allem umzugehen, weil ich der Meinung bin, CI ist ganz nett für die Außenwirkung bei einer Visitenkarte aber nicht bei einem Gebäude.

00:24:33: Weil dafür ist es einfach nie gemacht worden!

00:24:36: Das man einfach schaut, okay wofür stehe ich denn?

00:24:39: Ich steh für Nachhaltigkeit.

00:24:40: Alles klar!

00:24:41: Dann kannst du entweder mit Moos arbeiten oder mit Grün tönen Oder Du kannst einfach mal schauen.

00:24:47: Du kannst ja einen ganz einfach gravierten vernünftigen Kugelschreiber bestellen, wo einfach dein persönlicher Name draufsteht.

00:24:56: Weil du bist ja die Person, die gezeigt wird und nicht das Unternehmen oder du machst irgendeine Kleinigkeit in deinen Video-Hintergrund.

00:25:04: Und wenn es ein Regalbrett ist, wo du was Schönes draufstellt, was aber für dich spricht?

00:25:08: Oder ein individuelles Bild, wenn du sowieso ein Problem zum Beispiel mit Schallschutz hast kannst du natürlich auch einen individuell bedrucktes Bild mit einer Schallschutzplatte dahinter machen.

00:25:20: Du kannst uns ja alles immer so doppelt nutzen.

00:25:22: Also und auch da kannst du ganz oft die Bilder halt austauschen, dass du sagst okay ich habe jetzt aber hier so ein Mega-Premium Kunden und ich weiß genau was der hören möchte dann kannst du es da drauf schreiben.

00:25:37: Für die Leute im Vertrieb vielleicht mal spannend, mal so zu überlegen.

00:25:41: Ich sehe das auch oft auf LinkedIn.

00:25:43: da ist ja ganz klassisch dieses Fotoguten vernünftiges Foto von sich selber sowieso klar.

00:25:48: und dann kommt ja dieses LinkedIn.

00:25:49: ich glaube Banner heißt es nach dieser Hintergrund den man als erstes sieht.

00:25:53: Und da werde ich auch immer wieder gefragt naja auch dass ist ja Brandingfläche auch für dich persönlich und Die Standardlösung ist natürlich bedienen mich dann einfach aus dem CI meines Unternehmens.

00:26:03: So und ich sage da kannst du machen sie professionell aus aber wenig merkwürdig?

00:26:09: Ja, es ist so wenig man selber.

00:26:11: Also ich bin immer Fan davon zu sagen okay ich habe ja auch persönliche Werte.

00:26:16: Ich komme zum Beispiel vom Dorf.

00:26:18: mir ist Tradition sehr wichtig Gemeinschaft zusammenstehen.

00:26:22: Auch darüber mache ich natürlich Posts weil es ist mir wichtig das sind meine persönlichen Werte und die versuche schon nach außen zu tragen.

00:26:31: aber das hat ja nichts mit dem Unternehmenswert zu tun oder was ben halte ich als Person

00:26:36: Ja.

00:26:38: Wenn man ganz viel Glück hat, fallen die beiden zusammen aber meistens ist das ja nicht so.

00:26:43: Ja oder man gründet selber dann...

00:26:45: Oder das genau!

00:26:47: Oder das?

00:26:48: Naja und genau das ist der Weg.

00:26:49: also ich habe im Vorgespräch eben erwähnt durfte mal für jemanden arbeiten eine ältere gestandene Führungskraft der inzwischen auch einen Ruhestand und er hatte immer gesagt wissen sie Ich bin hier dafür zuständig, dass alles zusammenhält auch wenn es stürmisch hergeht.

00:27:04: Also ich bin hier der Fels in der Brandung oder meinetwegen auch der Leuchtturm im Sturm und habt ihr das ja eben erzählt gehabt?

00:27:11: Also vom Typ Herr Naturwissenschaftler ganz reduziertes Büro und dann aber ein gigantisches fettes Bild so richtig also photorealistischer und dann war natürlich drauf der Klassiker der Leuchtturm im Sturm, wo gerade so richtig die Welle dagegen klatscht.

00:27:27: Und es war nicht viel in dem Raum.

00:27:28: aber das in Kombination mit dieser sehr ruhigen naturwissenschaftlichen Art, das hatte direkt eine Ausstrahlung.

00:27:33: also das war ein Büro, dass ist bei mir echt hängen geblieben weil das er war, es war seine Persönlichkeit in vieler Hinsicht.

00:27:41: Ja genau, das ist es halt.

00:27:42: Gerade wenn man so ein paar Wortspiele sehr gerne macht kann man die natürlich auch mit einsetzen.

00:27:48: Also ich versuche natürlich sehr viel Weiblichkeit hier reinzubringen.

00:27:54: Das ist halt... Wenn der Name schon Queen ist dann muss sie auch irgendwo zu finden sein Und das muss nicht jedes Mal die Krone sein.

00:28:03: Es gibt ja doch noch ganz viele andere Sachen um Weiblichkeit zu transportieren.

00:28:08: Mir ist es wichtig, wir sind hier Frauen geführt, dass das für mich einfach auch ein entscheidender Faktor zum Wohlfühlen meiner Kunden.

00:28:17: Weil ganz oft sind doch die Personen, die bei mir sitzen, sind doch eher die Marketingmitarbeiter, die Manager

00:28:25: usw.,

00:28:26: selten der Geschäftsführer muss ich ganz klar sagen und da ist achtzig Prozent, würde ich sagen weiblich safe place haben.

00:28:36: Ich möchte, dass sie sich wohlfühlen und auch einfach Sie selbst sein können.

00:28:40: Das gab es das Wichtigste an dem Ganzen.

00:28:42: Dass wenn man bei uns das Büro betritt weiß ich kann ich selbst sein.

00:28:47: Ich kann mich hier wohl fühlen.

00:28:48: Wenn ich jetzt gerade das Gefühl habe nach Ruhe, ich brauche mal ein bisschen Zeit für mich findet man hier genau so einen Ort wie wenn ich sage Boah!

00:28:55: Ich möchte jetzt kreativ ganz viele Sachen anfassen und mal ausprobieren und mal einander halten.

00:29:00: Findet man hier auch ein Raum.

00:29:04: Und damit sind wir beim dritten.

00:29:06: Also, wir haben ja jetzt schon zwei Punkte gehabt und das Dritte ist finde eigentlich das was dich ausmacht was dir wichtig ist was du transportieren möchtest und dann guck mal ob und wie du das untergebracht kriegst und dabei musst du dich gar nicht an Regeln halten habe ich jetzt mal ganz abstrakt verstanden.

00:29:20: also auch man

00:29:21: es gibt keine regel

00:29:22: durchbrechen erlaubt naja es gibt doch keine regeln dafür wie du selbst zu sein hast.

00:29:28: also genau total spannend.

00:29:33: Man muss auch nicht immer überlegen, was denkt denn der andere?

00:29:36: Also wirklich einfach ausprobieren.

00:29:39: Es muss nicht perfekt sein!

00:29:41: Schreibt deine Texte selber.

00:29:42: wenn du möchtest kannst du sie natürlich mit KI nochmal bearbeiten lassen.

00:29:47: aber grundsätzlich das was du wirklich sagen willst schreib es selbst.

00:29:51: das ist ganz wichtig weil das kommt dann auch rüber

00:29:56: Voll schön!

00:29:57: Also wir sind beim Authentischen, wir sind selbst.

00:29:59: Wir sind bei auch was Individualität ausmacht.

00:30:03: Du hast es gerade schon mehrfach erwähnt, Weiblichkeit steht bei euch im Vordergrund.

00:30:07: Messebau ist ja jetzt nicht wirklich so weiblich geprägt in weitesten Sinne.

00:30:12: Lass uns noch mal ein bisschen in die Ecke einsteigen wenn man jetzt nochmal deinen Werdegang angucken und wie du wirkst und lebst und arbeitest und führst in dieser Männerdomäne Nimm uns da mal mit rein.

00:30:27: Was genau war da wichtig für dich?

00:30:28: Oder was war vielleicht auch prägend in der Zeit oder in den ganzen Phasen?

00:30:33: Ich glaube, es gibt verschiedene Arten der Prägung.

00:30:36: Also einmal war's natürlich als junge Frau ... ich habe angefangen im Messebau und da war ich gerade Anfang zwanzig.

00:30:44: Natürlich erst mit dem Montage.

00:30:45: Das hat sich ja schon erwähnt, da es schon so mit Zehntausend Männern eine Frau ist ungefähr die Realität wenn man vor Ort beim Aufbau ist bei Messeständen diese Blicke auszuhalten, diese Grenzüberschreitungen auszuhalten und dafür sich einzustehen und zu sagen hey hier ist wirklich meine persönliche Grenze.

00:31:08: Hier reicht das bis hin.

00:31:10: natürlich wo wir dann gegründet haben Ich glaube, es war der zweite Post oder so fing's an mit Hate-Kommentaren aus den eigenen Reihen.

00:31:18: Also da muss man wirklich überlegen was mache ich denn jetzt?

00:31:24: Wie setze ich hier eine klare Grenze und bleibe trotzdem in der Sichtbarkeit?

00:31:29: das hat mich die ersten vier Monate sehr viel bewegt Weil diese Hate-Kommentare waren das eine.

00:31:35: Es ging dann weiter mit negativen Google Bewertungen, proven expert und alles über ne Firmenadresse.

00:31:41: also ich wusste genau wer es war.

00:31:43: Ich kannte diese Person nicht persönlich.

00:31:47: Und da einfach zu sagen okay ich gebe das Ganze jetzt ab an einen Rechtsanwalt der kümmert sich darum weil Es saugt einfach so unfassbar viel negative Energie.

00:31:58: Ich bin trotzdem in der Sichtbarkeit geblieben, eher noch sichtbarer geworden.

00:32:02: also es ist für mich immer ein kleiner Antreiber wenn mir jemand sagt Rebecca du schaffst das nicht?

00:32:07: Ja dann jetzt erst recht.

00:32:09: Zeige

00:32:09: ich dir wie ich das nicht schaffe.

00:32:13: So bin ich halt einfach von Natur aus.

00:32:16: Ich bin sehr auch mit Elebogen in diesen Markt reingegangen.

00:32:20: Das muss man ganz klar sagen, direkt mit natürlich dem Frauengesicht.

00:32:24: ich bin das Gesicht unserer Marke sehr stark in die Sichtbarkeit, sehr viel Linken und so weiter hat mir da natürlich auch Personen an die Seite geholt, die sich einfach damit auskennen, die dann zum Teil diese Negativ-Kommentare beantwortet haben, damit ich mich damit gar nicht mehr befasse.

00:32:44: Aber es ist schon so... Männerdomäne hin oder her, da komme ich ja schon ursprünglich her.

00:32:49: Ich bin mal gelernste technische Zeichnerin Maschinenbau.

00:32:52: auch da war schon sehr wenig Frauen.

00:32:54: das heißt ich kenne es auch gar nicht anders.

00:32:57: Ich kenne ist nicht anders außer in männer dominierten Bereichen zu arbeiten.

00:33:03: Ich mache es sehr gerne.

00:33:04: Es macht mir doch durchaus viel Spaß weil man doch durch Kleinigkeiten etwas anderes auffällt als die Männer in ihrem Polk.

00:33:11: Diese Kriege, die sie da führen sind halt anderer als die wir führen.

00:33:16: Also ich gehe gerne in die Sichtbarkeit und mir macht das Spaß auf Bühnen zu stehen.

00:33:21: Ich gucke aber auch nicht was macht der Mitbewerber?

00:33:24: Weil es ist mir egal!

00:33:25: Es ist für mich nicht relevant und wenn jemand ein cooles neues Tool rausbringt, dann ist das toll.

00:33:31: Aber es wird mich nicht irgendwo betreffen.

00:33:35: Ich schaue halt auf uns und gucke dass es uns gut geht, dass wir langsam wachsen.

00:33:41: Oh ja, ich stelle direkt bei der Gründung schon fünf Mitarbeiter ein.

00:33:45: Sondern wirklich dieser langsame Wachstum um dann halt einfach zu schauen dass wir das Beste aus der Situation machen

00:33:51: können.".

00:33:52: Das ist tatsächlich was finde ich was im Coaching immer wieder gerade mit den Frauen erarbeiten weil viele reinkommen und sagen sie müssen mir helfen dass sich mich da besser durchsetzen kann und letztendlich diesen wo guckst du eigentlich hin?

00:34:05: Also, wo geht die Perspektive hin?

00:34:07: Guck ich jetzt die ganze Zeit was da hinten passiert.

00:34:09: Im Yoga sagt man immer, man soll nicht gucken, was auf der anderen Matte passiert.

00:34:13: Sondern bleibst du bei dir!

00:34:14: Was ist deine Geschichte?

00:34:15: Wir hatten es vorher.

00:34:16: Woher kommst Du?

00:34:16: Wohin willst Du?

00:34:17: Was sind Deine Themen?

00:34:18: Was willst Du

00:34:18: machen?".

00:34:19: Und ja... Ich glaube das braucht schon ein Handwerkszeug, egal welche Branche oder Etage um sich zu wehren wenn es wirklich

00:34:26: Übergriffigkeit

00:34:27: gibt und das auch mit aller Konsequenz und Klarheit.

00:34:31: Und am Ende des Tages aber dann wieder zurückzukehren zu dem, was ist mein Pfad?

00:34:34: Und sich nicht in den Scharmützeln zu verlieren.

00:34:36: Ich glaube, dass kostet wirklich viel zu viel Energie.

00:34:39: also jetzt noch bei dir.

00:34:41: Du berichtest das jetzt aus dem Messerbau.

00:34:42: Das ist aber genauso gerade in konservativeren Unternehmensstrukturen Oberretagen.

00:34:46: Ist das auch nicht viel anders?

00:34:48: Nein, ich glaube, das ist nirgendwo anders.

00:34:50: Also grundsätzlich... überall, wo dieser Männerdominierte Branche ist und das ist ja egal ob man in die Stahlbranche guckt oder jetzt im Messerbau.

00:34:59: Also fast in allen handwerklicheren Branchen ist es halt einfach so dass da doch eher die Männer noch die Oberhand haben, wo man dann einfach schauen muss ich falle doch schon auf dadurch dass ich eine Frau bin

00:35:12: dann

00:35:13: nutze ich das doch lieber für mich, anstatt es gegen mich nutzen zu lassen.

00:35:17: Und was auf jeden Fall hilft ist jemand an die Seite zu holen der einen begleitet als Coach, als Mentor wie auch immer.

00:35:25: da habe ich eine ganz ganz besondere Person gefunden, die mich wirklich von klein auf jetzt mitgenommen hat und begleitet hat um ja so ein Notfallkoffer zusammengestellt hat dass sich für jeden Notfall irgendwo etwas habe wo ich sagen kann okay Einmal durch und dann einmal wieder zu mir.

00:35:42: Und dann geht es weiter?

00:35:43: Ja, wir sind eigentlich nie alleine.

00:35:47: Wir können uns immer jemand an die Seite holen.

00:35:49: vielleicht ist auch das eine weibliche Qualität zu sagen ich brauche jetzt mal Hilfe.

00:35:53: kannst du mal gerade helfen?

00:35:55: also dieses Zusammenhalten zu gucken wie kann ich es denn gemeinsam schaffen glaube ich auch sowieso auch in Zukunft ganz wichtig

00:36:02: ja total

00:36:04: Noch so.

00:36:04: ein zukunftsträchtiges Thema, Nachhaltigkeit ist für euch ein großes Thema.

00:36:11: Wie konkret integriert ihr das im Projekt?

00:36:14: Wir hatten einen Thema schon also ein Messer stand nicht einmal zu bauen und dann wegzuwerfen sondern das mehrfach zu machen.

00:36:19: was gibt es noch für Ansätze die ihr da verfolgt Und was heißt das für dich persönlich?

00:36:23: vor allen Dingen?

00:36:24: auch Das würde mich auch interessieren.

00:36:27: Mir persönlich ist Nachhaltigkeit sehr, sehr wichtig.

00:36:29: Weil ich einfach darüber nachdenke dass die nächste Generation möchte gerne auch noch auf diesen Planeten leben und Messebau ist jetzt nichts Nachhaltiges.

00:36:39: ganz ehrlich es ist wirklich nicht.

00:36:41: natürlich können wir versuchen den Messebau so nah wie möglich an eine Nachhaltigkeit ranzuführen um Wir können Sachen wieder verwenden.

00:36:51: Wir können versuchen Materialien zu verwenden, die schon recycelt sind.

00:36:56: Es gibt da ganz viele Möglichkeiten.

00:37:00: Grundsätzlich ist es aber so dass ich halt versuche egal was ich mache das nicht nur auf ein Produkt zu schieben sondern zu sagen okay wir erzählen hier etwas was er weiterbar ist Ganz, ganz viele Messestände die recht ähnlich im nächsten Jahr sind aber immer mal wieder erweitert werden.

00:37:19: Ob es durch einen speziellen Tisch ist oder noch eine Wand dazu oder irgendwas was danach aber auch beim Kunden vor Ort eingesetzt werden kann.

00:37:29: Das heißt, unsere Kunden haben ganz oft von der Messe wiederverwendete drei DB-Starmen, Leuchtlogos, Aufsteller und so weiter.

00:37:38: Dann während der Nichtmesselaufzeit bei sich vor Ort im Showroom stehen.

00:37:43: Das heißt wir gucken dann schon dass wir das soweit wie möglich dauerhaft verwenden weil es bringt nichts wenn's bei uns im Lager steht.

00:37:49: Wir können das da reinstellen.

00:37:51: ja das können die Kunden auch bezahlen Aber da haben wir doch alle nichts von während er was entwickelt, was speziell für diesen Kunden ist.

00:37:59: Dann soll das doch auch bitte von seinen Kunden gesehen werden.

00:38:03: es wäre so schade wenn's nur irgendwo steht und dann haben wir den wir spenden immer drei Prozent vom Projekt Volumen.

00:38:12: Spenden werden ... jegliche Vereine, was der Kunde sich halt so wünscht.

00:38:17: Da sind wir im sehr engen Austausch mit den Kunden... ...was die sich so vorstellen.

00:38:22: Jetzt war es mal ganz viel erneuerbare Energie,... Toll!

00:38:25: Dann war's der Kinderjugenschutzbund Hilden-Hahn und so weiter.

00:38:30: Also da schauen wir halt auch einfach etwas zu dem Kunden.

00:38:33: auch passt also ich... ...sponsor jetzt keinen Fußballverein.

00:38:37: Nur weil ich der Meinung bin, dass sind jetzt meine Freunde die Sponsor ist.

00:38:40: Sondern ich mach da schon eine sehr, sehr enge Abstimmung mit dem Kunden, weil die ja meistens doch auch irgendein Sozialprojekt im Hintergrund unterstützen.

00:38:49: Bist du ein bisschen sozial auch mitzudenken?

00:38:52: Ja bitte!

00:38:56: Was brauchen wir noch?

00:38:56: Führung – Wir waren noch nicht im Thema Führungen angekommen.

00:39:01: Du hast vorhin erwähnt, dass du sehr viel arbeitest.

00:39:04: Ich halte dich glaube ich also nachdem allem was ich so mitgekriegt habe bei dir.

00:39:07: Ich glaub schon du bist ein ziemliches Arbeitstier!

00:39:09: Also Rebecca ist glaube ich nicht um mein Vorbild für jeden aber sicher eine Inspiration.

00:39:17: Ja man muss auch irgendwann mal überlegen wann man Feierabend ist...

00:39:21: Und wenn die Begeisterung so groß ist, dann geht kann man noch die extra Meile gehen.

00:39:26: Wie handelst du das?

00:39:27: Wie funktioniert bei dir Selbstführungen?

00:39:29: wie führst du zum Beispiel dich selbst auch dahin zu erkennen?

00:39:32: okay hier ist jetzt meine Grenze.

00:39:33: ich muss auch nachhaltiger mit mir selber umgehen.

00:39:37: Ich muss sagen ich höre mittlerweile sehr stark auf meinen Körper.

00:39:41: Mein Körper teilt mir das mit!

00:39:43: Ich werde grundsätzlich morgens um sechs Uhr wach Und steht dann auf und startet in Ruhe an den Tag.

00:39:49: Wenn das schon nicht der Fall ist, und sich warte bis mal wegklingelt, merke ich okay oh ich muss jetzt mal ein paar Stellen einfach mal ein bisschen kürzer treten und mir auch mal eine Gruhe fase gönnen.

00:40:01: Also ich höre mir unfassbar gut selber zu und merke auch wenn hier irgendwelche Situationen kommen die mich so ein bisschen aus der Bahn werfen, die kommen Das ist halt einfach so und meistens auch alle auf einmal.

00:40:16: Ich kann sehr gut dann in den Funktionieren Modus umschalten, aber ich brauche dann auch meine Ruhephase zu Hause.

00:40:23: Ich muss da noch irgendwann mal nach Hause und sagen okay jetzt sitze ich hier mal ganz alleine mit mir selber, mit meinem Buch und machen nichts.

00:40:31: Aber grundsätzliche Selbstführung, ah ich glaub da bin nicht unbedingt das beste Beispiel!

00:40:36: Noch ausbauffähig ja?

00:40:38: Messeausbaufähig quasi.

00:40:41: Genau

00:40:43: Wenn man dich als Führungskraft erlebt du hast ja na Team Du hast auch wahrscheinlich Unternehmen die dir zuarbeiten die vorhandenen Freelancer keine Ahnung.

00:40:53: Was zeichnet deinen Führungsstil aus?

00:40:55: was würdest du sagen?

00:40:57: Ich bin sehr, sehr klar in der Kommunikation.

00:41:03: Zusätzlich bin ich aber auch sehr leistungsbezogen, also auch meine Mitarbeiter glaube ich finden das mich jeden Tag so gut.

00:41:10: Aber

00:41:12: ich

00:41:12: bin da doch sehr auf Leistung bedacht weil mein Qualitätsanspruch unfassbar hoch ist.

00:41:17: Ich möchte gerne schon die Perfektion erreichen.

00:41:20: Das ist immer mein Ziel.

00:41:21: dass sich sie nicht erreiche es mir zwar klar aber sollte schon angestrebt werden und das erwartet von Dienstleistern von Mitarbeitern und halt auch von mir selber.

00:41:32: Schlechte Tage.

00:41:33: Ich habe Verständnis dafür, das muss ich ganz klar sagen aber ich bin auch nicht die Therapeutin.

00:41:38: Das heißt wenn ein Mitarbeiter wirklich mal einen schlechten Tag hat dann geh bitte nach Hause such dir jemanden der dir hilft, ich werde es nicht sein.

00:41:48: Irgendwann hab' ich für mich selber beschlossen, ich kann nicht jedem retten!

00:41:51: Ich muss an erster Stelle an mich, meine Familie und meinen engsten Kreis denken.

00:41:58: Natürlich wenn ein Mitarbeiter kommt und hat ein Problem was ich gut lösen kann gar kein Problem.

00:42:04: aber nicht so dieses komplette private emotionale auffangen weil es belastet dich selber ja auch du nimmst das mit nach Hause.

00:42:13: Sie können alles gerne bei mir abladen und mal sagen hier das und dass und das ist gerade Sache Ja dann kannst du gerne dir freie Tage gönnen oder Ich stelle dir auch gerne meinen Coach zur Seite, das ist alles gar kein Ding.

00:42:26: Aber ich grenze da schon sehr ab, dass sich da klar transparent aber trotzdem leistungsbezogen

00:42:32: bleibt."

00:42:34: Finde ich eine ganz spannende Sache auch.

00:42:36: Dieses wird ja immer wieder diskutiert, wie weit geht die Fürsorgepflicht bei einem Vorgesetzten?

00:42:42: Wer trägt eigentlich für wen Verantwortung?

00:42:44: und dann gibt es so die zwei Lager- und auch dass es zwei Lagers gibt ist schon bezeichnet dafür nicht mehr.

00:42:49: Die einen sagen büchentlich für zuständig und die anderen sagen sicher muss ich mich da kümmern und zwar um alles.

00:42:53: also jetzt mal auf extrem gestellt.

00:42:56: Und diesen Mittelweg zu finden auch für sich selbst.

00:42:59: Also es gibt Leute, die haben ja einen anderen Fürsorgewert und die sagen Ich finde das gut und wichtig Und richtig, das motiviert mich auch.

00:43:05: Aber da die Klarheit für sich selber zu haben und ich finde, dass passt eigentlich sehr gut in diesen Prozess hineinzuschauen.

00:43:12: Wofür gehe ich eigentlich in Führung beim Branding?

00:43:15: Wo komme ich eigentlich her?

00:43:16: Was ist für mich wirklich wichtig und wie will ich auch den Aspekt an dem Zusammenhang leben?

00:43:23: Das merkt man bei dir ja auch.

00:43:25: So kommt eine Klarheit von innen nach außen.

00:43:28: mit der Klarheit und dieser Authentizität kommt auch ne Ausstrahlung und das finde ich immer ganz bemerkenswert.

00:43:33: Aber setzt voraus, dass man sich das einmal klar gemacht hat.

00:43:36: Wichtig und das merkt man nicht von sich aus alleine sondern das merken wir meistens mit den ersten Personen die man einstellt.

00:43:43: also ich muss sagen die ersten zwei Mitarbeiter habe ich auch wieder entlassen.

00:43:47: es passte nicht bestimmt passten die fachlich ganz gut aber es muss halt auch menschlich harmonieren.

00:43:54: also es bringt nichts wenn ich hier jemanden habe der zwar gut abarbeitet Aber von mir so eine hagenaue Vorbereitung braucht, dass es für mich wieder mehr Arbeit ist als Entlastung.

00:44:07: Und wenn das dann einfach nicht funktioniert oder jemand in einem Start-up komplett fertige Strukturen erwartet... Die gibt's nicht!

00:44:16: Gerade dieses Thema was erwartig?

00:44:18: Was erwartet der andere?

00:44:20: Das sind immer wieder Themen die man sich doch durchaus öfter mal zuspielen sollte weil sie verändern sich auch.

00:44:27: Es ist ja etwas wenn ich sage, oh der Mitarbeiter ist jetzt drei Monate da das muss jetzt funktionieren.

00:44:33: Ist das ja eine Erwartung die ich an ihn stelle?

00:44:36: Wenn er sie nicht weiß dann kann er sich nicht erfüllen.

00:44:39: Ja genau.

00:44:40: und dass es mal wieder bei der Stimmigkeit und Stimmigkeiten nur entstehen wenn ich wirklich auch in die Kommunikation reingehe.

00:44:45: Ja, genau.

00:44:46: Und klar mache sowieso Führungstool Nummer eins gar keine Frage.

00:44:53: Was könnten denn andere Führungskräfte vielleicht sogar insbesondere Frauen von dir lernen?

00:45:02: Niemand braucht ein Okay von irgendwem anders um etwas zu tun.

00:45:08: Tu es einfach, probier's einfach!

00:45:12: Weil am Ende des Tages wenn ich eine falsche Entscheidung treffe als Vorgesetzte in einem Unternehmen dann ist das so, dann trage ich dafür meine Konsequenzen und beim nächsten Mal treff' ich diese Entscheidung anders.

00:45:26: aber Wir verharren alle so lange in diesem Prozess.

00:45:30: Soll ich es jetzt machen, solls nicht machen?

00:45:32: Was genau soll ich denn jetzt machen?

00:45:34: Oh Gott das sind alles die Folgen...

00:45:35: Was werden

00:45:37: dann die Leute denken?

00:45:38: Am besten noch ein vorher im Termin mit dem Rechtsanwalt.

00:45:42: was könnte passieren wenn der absolute Horror aus diesen Horrorszenarien rauskommt und einfach mal machen.

00:45:52: Das ist ganz wichtig!

00:45:54: Das ist tatsächlich auch was, was mir ganz oft im Coaching begegnet.

00:45:58: Das innere Horror-Szenario.

00:45:59: ich weiß gar nicht mehr genau wie dieses Zitat geht Ich glaube es von Mark Twain oder so der gesagt hat er ein ganz fürchterliches Leben.

00:46:04: Gott sei Dank ist alles nicht eingetreten worüber ich mir Gedanken gemacht habe Also die Fürchterlichkeit die nur in seinem Kopf stattgefunden hat.

00:46:13: Ist das nochmal anders?

00:46:15: Also dieses einfach mal machen, ist das was du gerade über den Messebau dieses vielleicht auch männerdominierte Gewerbe gelernt hast?

00:46:23: Oder wo kommt das her?

00:46:24: Was würdest du da sagen.

00:46:26: Ich glaube ich bin schon immer ein sehr selbstständiger und mutiger Mensch habe auch viele Fehlentscheidungen getroffen hab aber aus allen etwas mitgenommen.

00:46:36: Ich nenne es immer ganz grob Straßenschleue mitgebracht die einfach sagt so okay dass Ja, ist jetzt nicht so vielleicht nicht ganz weiß und nicht ganz schwarz.

00:46:48: Aber es gibt auch noch eine Grauzone dazwischen wo sich zwischendurch einfach als Unternehmer auch bewegt.

00:46:53: also ich habe immer das Gefühl mit einem Fuß steht man ein bisschen im Knast und mit dem anderen ist alles super.

00:47:00: Ganz so schlimm ist es?

00:47:01: zum Glück ja nicht.

00:47:02: aber es ist ganz auf dieses Gefühl oh wenn ich die Entscheidungen jetzt treffe dann ist das und dass.

00:47:08: Das ist für mich glaube ich sehr sehr wichtig gewesen

00:47:13: Und das einfach mal auszuprobieren und nicht so viel lange drüber nachzudenken.

00:47:17: Ach ja.

00:47:18: Ich sage, mein Mitarbeiter macht doch erstmal.

00:47:21: Wenn da hinterher ein Fehler drin ist dann ist es auch so.

00:47:23: Dann können wir über den Fehler sprechen.

00:47:25: alles klar in Ordnung aber erst einmal lieber eine Mail zuviel raus als eine Mail Zu wenig.

00:47:34: Ja ich habe manchmal das Gefühl dass könnten wir Deutschland insgesamt gerade mal ein bisschen gebrauchen.

00:47:40: Ja, aber auf dieses Thema wollen wir nicht eingehen.

00:47:43: Nein das lassen wir heute raus genau.

00:47:46: Rebekah über was müsste man noch sprechen?

00:47:48: Was dir vielleicht auch wichtig wäre?

00:47:52: Ich bin jemand der wirklich den neunzig Prozent des Umsatzes über Netzwerken macht.

00:48:00: also es ist so egal wie viel Gedanken man sich macht übersichtbar kalt bei Social Media über alles So in seinem Kopffahrt.

00:48:11: Netzwerken ist ganz, ganz wichtig!

00:48:14: Das hält dich am Ende des Tages auch so ein bisschen... Hält dir auch so'n bisschen rückenfrei und du kannst sich so'nn bisschen mehr fallen lassen nur als Experten an deiner Seite die dich auffangen, wo du weißt.

00:48:28: okay auf die kann ich mich verlassen.

00:48:30: Und das geht am Ende nur über den persönlichen Kontakt und deswegen sind auch Messen immer noch so erfolgreich obwohl alle gesagt haben nach Corona wird es nie wieder so erfolgreich werden.

00:48:41: Messen sind immer noch sehr erfolgreich weil der persönliche Kontakt dem man vor Ort pflegt zum Netzwerken usw.

00:48:51: Der ist so unfassbar wichtig.

00:48:53: Wenn ich dich jetzt als Person kennenlerne, ja das können wir über einen Videocall machen aber es fehlen so viele andere Eindrücke.

00:49:01: Ich sehe ja immer nur dein Gesicht vielleicht noch ein bisschen Oberkörper okay?

00:49:08: Aber mehr nehme ich nicht wahr!

00:49:09: Ich nehme nicht wahr wie sich deine Beine verhalten.

00:49:11: die ganze Körpersprache fehlt hier.

00:49:15: Ich weiß überhaupt nicht, wie du dich anfühlst, egal ob es nur die Hand geben ist oder was auch immer.

00:49:21: Das ist sehr wichtig und das hat mir unfassbar gut getan.

00:49:26: dieses Netzwerken, Netzwerk, Netzwerke.

00:49:28: Ich glaube ich war die erst neuneinhalb Jahre auf jeder Netzwerkveranstaltung, die es gab.

00:49:33: Wahnsinn!

00:49:34: Das spielt genau wieder in das Reihen, was wir vorhin auch gesagt haben.

00:49:39: Also Sichtbarkeit ja?

00:49:41: Aber die persönliche Sichtbarkei du hast gesagt ich muss ein Jahr fühlen können.

00:49:45: Das heißt nicht dass man direkt einen befingert.

00:49:48: Aber diese Wahrnehmung... Ja genau!

00:49:51: Lass mich mal die Nase fühlen.

00:49:52: Nein aber diese Wahrnehmungen von der Person wie bewegt sie sich im Raum?

00:49:56: Wie spricht die?

00:49:57: da ist etwas ganz anderes als online.

00:50:00: Das ist tatsächlich ein Thema, was unter Corona viel in Coachings auftauchte.

00:50:04: Also für Führungskräfte zu sagen auf Distanz führen dann sind die Besprechungen nur noch online gewesen und letztendlich recht sich das also bis heute mag ich dass gerade auch beide ganzen Homeoffice-Regelungen Teilzeitkräfte und und und die darunter leiden weil wir haben als Menschen das was man ein Proximity bias nennt.

00:50:24: Also proximity bias heißt, dass wir letztendlichen vertrauen jemandem mehr Den wir flüchtig sehen, meinetwegen der läuft jeden Tag am Büro vorbei und geht zur Kaffeemaschine.

00:50:34: Ich wechseln dreieinhalb Worte als wenn ich die Woche zweimal jemanden online sehe und mit dem viel enger Zusammenarbeit.

00:50:40: aber das hat was mit dieser körperlichen Präsenz zu tun!

00:50:42: Ich habe ihn gefühlt und das scheint etwas mit uns zu machen in puncto Sicherheit und Vertrauen.

00:50:48: Und am Ende des Tages Netzwerken wer kriegt die Jobs?

00:50:52: Wer kriegt das Projekt?

00:50:53: Wer krieg die Aufgabe, wer kriegt den Auftrag?

00:50:55: der, dem ich vertraue.

00:50:57: Und dafür, dass wir ihn gesehen haben.

00:50:58: Vertrauen.

00:51:00: Das stimmt!

00:51:01: Wir machen unser Team-Meeting auch wenn ich Mitarbeiter habe, die remote arbeiten.

00:51:06: Unser Team Meeting ist immer präsent vor Ort.

00:51:10: Da gibt es auch kein Wenn und Aber und Nein Es ist präsente vor Ort Weil wir treffen dort Entscheidungen, wir überlegen, wir arbeiten an einer Strategie usw.. Und das geht nur, wenn man alle Emotionen mit einfängt.

00:51:25: Die kann ich online nicht anfangen.

00:51:27: Nicht so

00:51:28: zumindest?

00:51:28: Ja ja, das ist definitiv was anderes.

00:51:32: Ja und gleichzeitig ist es auch ein Segen dass man trotzdem auch mal online arbeiten kann.

00:51:36: Das ist für mich

00:51:36: schon eine

00:51:37: gute Ergänzung.

00:51:38: Schafft auf alle Fälle mehr Möglichkeiten.

00:51:41: Mehr Freiheiten!

00:51:42: Ja freiheiten genau.

00:51:44: Freiheiten das ist ein wichtiger Punkt.

00:51:46: So Netzwerken haben wir auch noch drin im Brandbuilding.

00:51:50: Ganz wichtiger

00:51:50: Punkt.

00:51:53: Wo können denn Zuhörer noch mehr über dich und Brian Queen erfahren?

00:51:57: Also wo sieht man euch, wo findet man euch?

00:51:59: was wird dir da wichtig?

00:52:01: Grundsätzlich würde ich fast sagen überall.

00:52:05: Natürlich!

00:52:08: Über mich persönlich erfährt man am meisten, wenn man bei LinkedIn rein geht und Rebecca Backwinkel eingibt oder halt auch bei Instagram Rebecca Back Winkel Messerbau.

00:52:19: Also da sieht man schon sehr viele Einblicke auch so ein bisschen hinter die Kulissen.

00:52:27: Und sonst haben wir natürlich unsere Webseite brandqueen.de und gehen sehr viel auch bei Google in die Sichtbarkeit und gucken schon sehr, dass man da immer wieder Informationen findet.

00:52:39: Toll und dann kann man dich ja ab und an auch immer noch mal in der Denkstation treffen.

00:52:43: in Hilden.

00:52:44: Da wollen wir auch ein bisschen Werbung für machen war ich neulich tatsächlich selbst auch mal drin und fand es ganz großartig was du mit Nina zusammen aufgebaut hast.

00:52:53: nach die Meetingräume geteilte Office-Möglichkeiten, die jetzt hier im Rheinland im Feld zwischen ... Also ich sag's halt für alle, die weiter weg sind.

00:53:03: Man weiß ja nie... Oh!

00:53:04: Ich hab neulich festgestellt mein Podcast wird sogar in China Down gelodet.

00:53:07: Da war ich ja ganz beindruckt.

00:53:09: Also wer aus China mal gerne ins Rheinlands kommen möchte, ihr gibt es also einen fantastischen Meetingraum Hilden direkt neben Langfeld zwischen Leberkusse und Düsseldorf sollte man vorbeikommen auch den Link in die Show Notes rein genauso wie deine ganzen anderen Kontaktmöglichkeiten auch.

00:53:26: Rebecca, ich danke dir ganz herzlich für das Gespräch hier.

00:53:30: Für das Interview und ja bin gespannt wann der eine oder andere sich mal überlegt einen etwas anderen Messerstand in Auftrag zu geben.

00:53:37: gerade der Mittelstand kann sich ja da auf euch verlassen.

00:53:40: wunderbar.

00:53:42: Vielen herzlichen

00:53:43: Dank für die Möglichkeit, für die Chance bei dir zu sitzen.

00:53:46: Es ist immer wieder total angenehm mit dir zu sprechen und wir standen ja schon zusammen auf der Bühne.

00:53:52: Es war einfach wirklich... du gibst einem richtig schönes sicheres Gefühl!

00:53:57: Danke schön das ein schönes Komplement.

00:53:59: da freue ich mich drüber.

00:54:01: Dann sag' ich mal bis zum nächsten Mal auf der gemeinsamen Bühnen oder?

00:54:04: Genau!

00:54:10: Das war also die schöne Folge mit Rebecca Backwinkel zum Thema Branding, egal ob auf der Messe oder für dich als Führungskraft.

00:54:18: Da war hoffentlich einiges für dich drin, was dich inspiriert hast.

00:54:21: Und wenn du Lust hast noch mehr solcher Inhalte zu hören dann stürber doch einfach mal rum hier in diesem Podcast Next Level Leadership mit bald zweihundertfünfzig Folgen egal ob du von einem meiner Gäste etwas schönes spannendes inspirierendes erfahren kannst oder vielleicht einer der Sodefolgen für dich finde ich wirst.

00:54:39: Ich hoffe sehr dass dieser podcast dich weiter dabei unterstützt dein persönliches next level Zu erreichen.

00:54:46: Und bis wir uns wiederhören, wünsche ich dir jetzt eine gute Zeit und verabschiede mich wie immer mit den Worten Just keep going.

00:54:52: Alles Liebe!

Über diesen Podcast

Next Level Leadership – Navigating the Future
Der Podcast für Menschen in Führung, die mit Sinn, Vertrauen und Gefühl wirksam sein wollen.

Alle zwei Wochen bekommst du neue Impulse rund um Persönlichkeitsentwicklung, New Leadership und Wege zu einer enkelfähigen Zukunft. Du erfährst, wie du in deiner Führungsrolle authentisch bleibst, besser entscheidest, mit Belastung umgehst und mehr Freude in den Alltag bringst.

Wenn du wissen willst, wie gute Führung auch in Krisenzeiten gelingen und zu echter Veränderung beitragen kann – dann bist du hier richtig.

Ein Podcast wie ein Heimathafen – für alle, die mutig und bewusst Zukunft gestalten wollen.

Über Julia Peters:
Executive Coach und Trainerin für Führungskräfte und deren Teams. Außerdem Mama von zwei jungen Männern und Vorsitzende in einem Frauennetzwerk – mit Leidenschaft für Purpose und gute Führung. Seit vielen Jahren begleite ich Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu gehen und Führung neu zu denken.

Weitere Informationen zu mir und meiner Arbeit findest du auf www.juliapeters.info, wo du dich auch gerne für die Next Level News registrieren kannst, um regelmäßig frischen Wind in deine Mailbox zu bekommen. Das geht hier: https://juliapeters.info/newsletter/

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von und mit Julia Peters

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