Next Level Leadership

Next Level Leadership

für Menschen in Führung

Transkript

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00:00:00: Was braucht es eigentlich, damit du dich selbst aber auch deine Botschaft professionell und authentisch rüberbringen kannst?

00:00:06: Vor allen Dingen in diesen wunderbar vielen Online-Terminen die wir Führungskräfte ja alle haben.

00:00:11: Ist das alles eine Frage der Begabungen oder gibt's da vielleicht doch noch einen anderen und professionelleren Weg?

00:00:16: Und ich und mein Gast vor allem den ich heute hier habe... Wir behaupten es gibt einen anderen Weg!

00:00:21: Und damit bin ich auch schon bei ihm, dem Mann, der schon mit Tom Cruise vor der Kamera stand.

00:00:25: Herzliche Grüße nach Hamburg, Markus Thierock.

00:00:45: So, schön dass ihr wieder dabei seid hier in einer neuen Folge im Podcast Next Devil Leadership.

00:00:49: Bei mir ist Markus Thierock-Marcus ich freue mich riesig das du da bist.

00:00:52: wir haben ein spannendes Thema vor der Brust.

00:00:54: Toll dass wir uns heute auch online treffen können zwischen Hamburg und

00:00:57: Rheinland.

00:00:58: Genau genau genagt auf dem Kölsch Altequator.

00:01:03: wo das ist müsste ich jetzt auf der Landkarte zeigen aber man kann beides trinken.

00:01:06: also

00:01:08: Ich weiß

00:01:10: das!

00:01:10: Ja, hier im Podcast Next Level Leadership geht es ja für mich alle zwei Wochen darum erführungskräftende gute Inspirationen zu bieten was sie vielleicht ja sich leicht wo Sie sich das Game auch leichter machen können einfacher machen können und gleichzeitig aber trotzdem professionell und wirksam sind.

00:01:26: Und eine der Themen die mich regelmäßig begleiten in ganz ganz vielen Coachings ist immer wieder der Moment.

00:01:31: ich habe ne wichtige Präsentation Ich hab ne wichtige Verkündigung gerade wenn es um Veränderungsprozesse geht Und das findet online statt.

00:01:38: Ja, ich sitze mit den Leuten an der inhaltlichen Vorbereitung und da gibt es noch so viel mehr.

00:01:43: und ich glaube du als professioneller Medientrainer langjähriger Moderator, ich sage gleich noch ein bisschen dazu was du noch alles gemacht hast ganz da ganz bestimmt viel mehr dazu sagen als ich.

00:01:53: und deswegen freue mich total dass du nach dieser tollen Moderation neulich für meine zweihundertfünfzigste Folge dem heute hier zugestimmt hast.

00:02:03: Es ist auch ein cooles Thema, über das wir reden und ich glaube dass man da so rein auf der handwerklichen Seite schon ganz viel lernen kann.

00:02:10: Und auch direkt umsetzen kann.

00:02:11: Du hast ja vorhin Frage gestellt Ist es alles angeboren und großes Talent?

00:02:15: Nö!

00:02:15: Ich glaube, dass wir ganz viel drum herum machen können was uns und unseren Adressaten und Empfängerinnen Das alles viel schöner und leichter macht.

00:02:23: Ja genau Du bietest das jetzt professionell an, Menschen dabei zu begleiten.

00:02:28: als Medientrainer und ich finde es lohnt schon nochmal die Schleife zu drehen was du da alles an Erfahrung mitbringst.

00:02:34: Über drei tausend Interviews habe ich gelesen hast du geführt mit allmöglichen spannenden Leuten darunter auch Tom Cruise und Happy Cat gelingen.

00:02:41: Und die älteren unter uns werden sich auch noch an Heidi Kabel erinnern Die Älterinnen an uns wenn sich auch nach daran erinnernd dass ist mal sowas wie eine Fernsehansage gab.

00:02:50: Da warst du die letzte Fernsehansage in Deutschland.

00:02:54: Müssten wir das jetzt noch erklären, was da stattgefunden hat?

00:02:58: Genau!

00:02:59: Du warst vor der Kamera hinter der Kamera-Regie gemacht und machst das auch bis heute professionell Und ich denke dass wir Auch wenn wir in Anfangstrichen nur Führungskräfte sind und nicht im Fernsehen unterwegs sind.

00:03:11: Ich glaube Wir können uns da wirklich etwas von abgucken Bevor wir in die inhaltlichen Themen einsteigen.

00:03:16: hast du mal so eine richtig Lustige, witzige, interessante Anekdote vielleicht für uns.

00:03:21: Also ich habe mich echt gefragt wie wäre das wenn ich vor Tom Cruise stehe?

00:03:25: Ich glaube der ist kleiner als ich.

00:03:27: Ist man dann aufgeregt oder ist auch das alles...

00:03:30: Ich bin totes aufgeregt gewesen.

00:03:31: Das war vor allem ganz am Anfang meiner Karriere.

00:03:32: da war ich irgendwie so Mitte zwanzig.

00:03:34: Es war eine Liveschalte also es war live.

00:03:37: Ja, damals hat er hier in Hamburg in einem Kino gestanden.

00:03:40: Das war vor der Premiere.

00:03:42: Das waren die zwanzig Ohrnachrichten, die wir damals hier gemacht haben und unsere Wegen wurde die Premiere sozusagen auch um eine Viertelstunde nach hinten gezogen.

00:03:50: Das wussten Leute nicht so richtig, sie waren schon unruhig Und ich kleiner Dirt stand dann nur mit meinem großen Mikrofon und noch mehr Aufregung und Tom Cruise stand neben mir war natürlich super aufgeregt und zugegebenerweise war mein Englisch damals noch schlechter als es heute ist.

00:04:07: Und das brachte mich dazu, ich hatte mir natürlich gut vorbereitet so wie ich das ja auch immer mache und auch jedem sage anstatt irgendwie so mit High-Torm.

00:04:16: und dann kommt die erste Frage einzusteigen oder sowas.

00:04:18: Habe ich mein ganzes Mut zusammengenommen?

00:04:20: Und habe ein High-Cruise rausgebracht, was natürlich totaler Blödsinn ist und was ich auch gar nichts sagen wollte!

00:04:27: Und er stutzte dann auch so kurz und guckte mich an und dann schmunzelte er und war aber super nett und super professionell.

00:04:34: Das muss man ja von Hollywood Stars sagen... größer, desto professioneller sind sie.

00:04:39: eigentlich hat sich da nichts anmerken lassen und ich denke aber heute noch an die Geschichte.

00:04:43: Und sterbe vor Charme!

00:04:49: Hi, Crews!

00:04:49: Ja dann lass uns mal los cruisen.

00:04:51: Dass das hier ganz klar eine Mission possible ist mit dem Thema Online-Auftritt und keine Mission impossible.

00:04:58: Wenn wir mal ein bisschen groß noch einsteigen so überblicksartig was sind so?

00:05:02: vielleicht die einzelnen verschiedenen Bereiche wo du sagst da können Führungskräfte was machen?

00:05:07: Da geht wirklich etwas in der Vorbereitung, dass wir es so ein bisschen strukturieren und wenn den einzelnen Teil ein bisschen tiefer drauf ein.

00:05:13: Was würdest du sagen?

00:05:15: Na, ich glaube das Ganze ist halt ein sehr komplexes Thema.

00:05:17: Wir müssen uns immer Gedanken darüber machen und das finde ich neben all der visuellen Gestaltung und neben aller Rhetorik und den besten Worten Das Allerwichtigste ist dass wir uns Gedanken über die Zielgruppe machen.

00:05:27: also wer soll es denn jetzt?

00:05:29: Wer soll die Botschaft erreichen?

00:05:31: Und da ist es so wahnsinnig wichtig unterscheidert, das tatsächlich aus meiner Erfahrung häufig schon dran.

00:05:37: Dass viele die eine Botschaft senden eben nur aus diesem Sendermodus herdenken.

00:05:41: also was will ich sagen?

00:05:42: Was mir wichtig?

00:05:44: muss ich Druck aufbauen... Also all das was sozusagen im Backend bei mir ist.

00:05:48: aber das ist tatsächlich die falsche vorangehensweise meiner Meinung nach, ich würde immer empfehlen zu gucken und das ist ja im Grunde ein Coaching-Ansatz oder auch ein systemischer Ansatz.

00:05:57: Immer zu gucken was brauchen denn jetzt eigentlich die anderen?

00:06:01: In welcher Situation sind denn die Anderen?

00:06:03: Was ist die Erwartungshaltung von denen?

00:06:05: Was is das Vorwissen?

00:06:07: Was befürchten sie vielleicht?

00:06:09: Und was kann ich den geben damit im zweiten Schritt ich meine Botschaft gut platzieren kann.

00:06:15: Und es geht eben nur miteinander, das ist wie als so ein Orchester ihr müsst gemeinsam spielen dann funktioniert es, dann erscheint ein schöner Ton am Ende.

00:06:25: aber wenn jeder sozusagen nur auf seine Belange guckt, dann wird man die Botschaft nicht rüberbringen.

00:06:30: egal was für eine aufwendige Inszenierung man sich am Ende überlegt und erst mal findet sich das in einen Punkten wieder.

00:06:40: Ich finde, man merkt es den Menschen auch einfach an.

00:06:43: Also das ist eine Mindset oder Haltung oder Einstellungsfrage und ich als Empfänger, ich merke das!

00:06:50: Ich merke auch wenn jemand seinen Text einfach nur abliest und damit er beschäftigt ist einen Text abzulesen, anstatt mich wirklich mit dem Inhalt zu erreichen.

00:07:00: Ich glaube dass die Empfänger, die Zuhörerin, die Zuschauer unsere Kolleginnen was auch immer das Team, dass sie viel mehr mitkriegen als uns vielleicht in dem Moment bewusst ist

00:07:10: Definitiv.

00:07:11: Es gab eine letzte Folge, die habe ich zusammen mit der Heike Kuhlmann gemacht und da ging es um so etwas wie Coaching-Fähigkeiten für Führungskräfte und für mich ist dieses nächste Level Leadership.

00:07:20: das ist auch immer wieder das Kernthema.

00:07:22: Die alte Führung ist so ein bisschen, ich gehe voran und ich sage einfach was gut für dich ist.

00:07:26: Und sagst und die neue Führungen sagt halt ja du musst auch erst mal zuhören und verstehen wo sind denn die Leute eigentlich?

00:07:31: Ja du musst deine Botschaft platzieren.

00:07:33: wir gucken uns da gleich an wie das geht aber der Einstieg ist so wertvoll und so wichtig weil wenn nicht daran bin was für die Menschen wichtig ist dann ist es auch egal was ich sage.

00:07:43: Du sagst das ganz richtig den Menschen spüren dass So, jetzt haben wir uns über die Zielgruppe Gedanken gemacht.

00:07:48: Wir haben so einen Gespür dafür bekommen hoffentlich gut zugehört in einigen Terminen vorher.

00:07:52: Ein Gespüre dafür bekommen was die Leute brauchen.

00:07:55: Jetzt habe ich so die eigenen Sachen die ich rüber bringen will.

00:07:58: und jetzt wie gehst du jetzt weiter vor?

00:08:00: wenn du jetzt zum Beispiel im Fernsehen wirst oder wie würdest du dann da jemand begleiten?

00:08:05: Dann kommen wir wahrscheinlich und ich vermute mal, du spielst auf diesen Moment an.

00:08:09: Dann kommt mir wahrscheinlich zu dem Punkt wo wir unseren Rechner anschalten und von der Kamera treten und eben anfangen wollen den Leuten Hallo zu sagen unsere Botschaft in die Welt zu bringen.

00:08:19: So passiert es oft ja!

00:08:20: Und da würde ich ganz banal erstmal all den Menschen in Teams und Zoom und was für Tools sie auch immer nutzen raten mit ihrem Laptop aus dem Kopierraum rauszukommen.

00:08:33: Weil warum stehen wir eigentlich alle in einem Kopierraum und empfangen da Geschäftspartner, unsere ganze Belegschaft.

00:08:42: Und hast du mich gesehen?

00:08:43: Also ich nutze dieses Kopierrahmen dafür weil ich glaube wenn ich das Wort sage dann hat jeder irgendwie so eine Idee.

00:08:49: Da stehen irgendwelche Steilregale, da liegt Material drum.

00:08:51: es ist immer ein bisschen öselig und bisschen unaufgeräumt und da würde man im Leben nicht darauf kommen dass man irgendein Gast in so einen Raum empfängt und mit dem ernsthafte Gespräche führt.

00:09:02: Da würden wir beide Julia vielleicht irgendwie kurz stehen bleiben, weil einer von uns beiden was ausdruckt und dann können wir uns auch über Inhalte unterhalten.

00:09:08: Das wäre völlig in Ordnung.

00:09:10: aber ich würde ja niemals jemanden den ich noch nicht zuvor gesehen habe einen Kooperationspartner ein Geschäftspartner oder jemand aus meinem Team bitten kommt doch bitte alle in den Kopierraum rein.

00:09:21: Ich hab euch etwas zu sagen würde man nicht auf die Idee kommen.

00:09:24: Aber so erscheint, genau im Gegenteil.

00:09:28: du sagst es wenn man sich anschaut wie viel Geld unternehmen in der Foyer-Gestaltung oder Konferenzraum Gestaltung geben dann frage ich mich natürlich okay warum gibt ihr euch nicht zehn Prozent dieser Mühe?

00:09:38: Wenn ihr euren Laptop aufklappt und achtet mal da drauf in was für eine Umgebung ihr zu sehen seid und wie ihr zu seh'n seid ist nicht so lange her.

00:09:48: da hatte ich einen Call mit einem sehr ho, also mit einem CEO von einem internationalen Konzern.

00:09:57: Und wir kannten uns vorher noch nicht persönlich.

00:09:59: das war der erste Call und es passierte wie es passierten musste.

00:10:01: er klappt dann ein Laptop auf und ich schaute so von unten in seine Nasenlöcher rein.

00:10:04: Dann kriegte ich noch etwas vom Kaken Hintergrund mit und ich dachte nur was ist das für ein Bild?

00:10:09: Ich möchte das nicht sehen!

00:10:11: Warum ist es so?

00:10:12: Aber irgendwann haben wir uns alle so sehr an dieses Bild gewöhnt scheinbar, dass kaum jemand den Aufwand betreibt das zu ändern.

00:10:21: Und das halte ich wirklich für keine gute Idee.

00:10:24: und warum und wie man es besser machen kann, da werden wir ja sicherlich im Laufe des Gesprächs drauf

00:10:28: machen.

00:10:29: Ich arbeite auch sehr viel online und das ist eine sehr, sehr beliebte Perspektive.

00:10:33: Also wahlweise du guckst von unten hoch in ein Nasenloch oder manchmal sieht man auch wirklich nur so ab der Nase aufwärts.

00:10:40: also ich habe das auch wirklich schon gemacht dass ich Coaches gebeten hab gesagt komm mach mal die Kamera bitte so dass sich dein ganzes Gesicht sehe.

00:10:46: ich brauche hier die Leute wirklich ich muss ja auch nochmal mehr sehen können vielleicht im Gesicht wenn ich ins Onlinecoaching gehe Und ich finde, das ist so eine ganze Bandbreite.

00:10:54: Also ich glaube da können wir uns jetzt als erstes wirklich ein bisschen drin austoben weil das sind Dinge die wir grundsätzlich vielleicht einmal angehen können um es dann professionell zu haben schönzuhaben und mit der Art und Weise auch besser rüberzukommen.

00:11:06: Es ist genauso wie du sagst aus meiner Sicht.

00:11:08: Wir haben uns glaube ich alle daran gewöhnt dass irgendwie dahintergrund immer komisch aussieht oder ein virtuelles Standardbild Oder weiß ich nicht die Winkeleigenartig sind.

00:11:20: Es ist ja nicht umsonst, dass wir sagen.

00:11:22: Wir möchten als Führungskräfte den Leuten auf Augenhöhe begegnen und es darf ich auch virtuell herstellen.

00:11:28: das sind Kleinigkeiten dem Unterbewusstsein passieren.

00:11:30: wenn ich jemanden von unten angucke als zu sehr dann heißt das ja das denn echt wie die zu mir runter guckt.

00:11:35: also Ja vielleicht fangen wir damit mal an.

00:11:39: Das

00:11:39: ist ein guter Punkt dass du sagst das heisst ja das diene und du gehst jetzt über die Rezipientin oder die Empfänger über die Zuschauer Und das ist häufig eben diesen punkt der ausgelassen wird.

00:11:50: Im Grunde müssen wir uns einfach mal aufnehmen und anschauen, wie wirken wir denn selber?

00:11:53: Und wie wirkt das auf uns als Zuschauer?

00:11:55: Wie du sagst!

00:11:56: Das ist dann von oben herab wenn ich die falsche Perspektive habe Wie wirkt auch ein Hintergrund, weil ich höre jetzt sozusagen schon viel gemurmel von Zuhörern und Zuhöhrer die sagen naja ist ja alles nice to have.

00:12:10: Und den Aufwand kann man ja sicherlich betreiben wenn man echt keine anderen Sorgen hat.

00:12:14: aber ist es wirklich entscheidend und hilft so?

00:12:16: und ist das so wichtig?

00:12:17: Ich glaube schon dass es so wichtig ist weil es eben etwas über Über uns erzählt, alles in unserem Bild erzählt eine Geschichte über uns.

00:12:26: Darüber müssen wir uns sozusagen klar werden.

00:12:29: das ist das Fernsehprinzip und wir alle sind als Rezeptienten des total gewohnt in ein Bild zu schauen und das Bild zu lesen und daraus Rückschlüsse zu ziehen.

00:12:39: Ich habe nicht umsonst die Elbphilharmonie im Hintergrund ich hab nicht um sonst dort irgendwie blaues Bild stehen.

00:12:47: All diese Dinge sagen etwas aus und erzählen eine Geschichte, die sich zu einem Bild zusammentun.

00:12:52: Und das ist sozusagen mein Image was ich versuche über online Präsenz hier rüberzubringen.

00:12:59: Und genauso machst du es auch, Julia?

00:13:02: Man sieht im Hinrund bei dir dass man eine Kerze sieht.

00:13:05: das hat eine bestimmte Aussage eine Bedeutung.

00:13:07: dann ist etwas Lebendiges in Bild nämlich eine Blume.

00:13:10: Dann haben wir noch ein Bild mit einer bestimmten Farbe und auf das wird nicht zufällig sein.

00:13:14: Also wenn wir verstehen Das alles wirklich Alles was wir sehen erst mal Eine Wirkung ausrichtet oder eine Wirkung Hat und eine Geschichte erzählt Dann können wir uns überlegen welche Geschichte möchte ich denn erzählen

00:13:26: genau?

00:13:28: Und jetzt kommt dann eine Wunsch, also im Sinne von so könnte man es wirklich hundertprozentig machen.

00:13:34: Es gibt ein chinesisches Sprichwort das sagt when to perfect lieber Gott Böse!

00:13:39: Also was sind die siebzig Prozent, die wir im Alltag vielleicht erzielen können?

00:13:42: Ich denke jetzt vor allen Dingen an so Settings wie du bist viel unterwegs oder du hast wechselnde Räume oder... Also es ist ja Home Office.

00:13:50: ich habe nicht immer nicht jeder hat ein eigenes Büro wo es dann im Hintergrund ein bisschen sortierter aussehen kann.

00:13:55: Und was könnten denn aus deiner Sicht so ein paar, ich will das nicht Gold-Standards sagen.

00:13:59: Aber was könnte so ein bisschen Standard sein?

00:14:02: Was sind vielleicht so drei vier Sachen auf die man wirklich oder auf die wir wirklich alle achten könnten um so'n bisschen die Wirksamkeit zu erhöhen.

00:14:09: Okay also reden wir erst mal über Silberstandard.

00:14:11: Die siebzig Prozent dass wir so... Das können wir alle!

00:14:13: Also erstmal können wir alles dafür sorgen und das halte ich mit am wichtigsten, dass wir einen vernünftigen Ton haben.

00:14:19: Und damit habe er schon riesen Problem weil wir unseren eigenen Ton ja gar nicht hören.

00:14:23: Das heißt, ich kann ein total schrabeliges Mikrofon hier haben.

00:14:26: Und ich denke, ich klingel wunderbar!

00:14:29: Tue ich aber nicht.

00:14:30: und weil ich vielleicht das CEO bin traut sich auch keiner zu sagen Markus, es klingt richtig aus der Tonne Wir müssen dafür sorgen, dass wir einen guten Ton haben.

00:14:38: Moderne Laptops können das ohne dass wir irgendwas anschließen, ohne dass für ein externes Mikrofon anschließen.

00:14:44: andere Laptop-Scans können es vielleicht nicht und dann brauche ich eben den USB-Mikrofon.

00:14:49: Das kostet nicht mehr viel, das ist nicht mehr groß und das macht einen wahnsinnigen Unterschied weil wir einfach nicht unsere Menschen mit schlechtem Sound quälen wollen.

00:14:57: So, das ist das eine.

00:14:58: Das andere ist wir wollen auf Augenhöhe gucken.

00:15:01: Das ist was du angesprochen hattest Julia.

00:15:03: ich möchte bitte nicht in halbes Gesicht sehen und ich möchte auch die Nasenlöcher sehen sondern ich möchte dass meine Augen quasi auf der gleichen Höhe sind wie die Kamera.

00:15:10: Wir arbeiten mit dem Laptop.

00:15:13: Es führt keinen Weg dran vorbei, den Laptob auf eine Höhe zu bringen so dass wir auf Augenhöhe reingucken können.

00:15:18: Ist man im Hotelzimmer muss man halt einen kleinen Papierkorb nehmen, den auf den Kopf drehen und den Loptopf oben drauf stellen.

00:15:24: Sieht nicht schön aus ist aber praktisch und für die Zuschauer völlig ausreichend.

00:15:28: Wenn man es ein bisschen professioneller machen möchte hat dann vielleicht so ein kleines Gestell.

00:15:31: was man unter dem Loptop macht gibt's für ein paar Euro auch in Kunststoff, sodass es leicht zu transportieren ist.

00:15:37: Das wäre eine Möglichkeit.

00:15:39: und dann achte ich darauf dass ich vernünftiges Licht von vorne habe.

00:15:42: Ich setze mich also nicht so hin, dass das Fenster im Hintergrund ist und ich irgendwie ganz dunkel bin und mich keiner mehr erkennen kann sondern ich setze mir so hin ,dass möglichst Licht von vorn auf mein Gesicht fällt.

00:15:54: und wenn ich das abends mache oder am Hotelzimmer bin und denke so neu hier ist so dunkel, mach mal das Licht an.

00:16:01: Das ist nicht unbedingt eine gute Idee, weil das Licht dann von oben fällt und dann sehen wir auch so ein bisschen gruselig aus.

00:16:06: Da muss man sich schon überlegen wie man es am besten löst.

00:16:09: und wenn man zu Hause im Schreibtisch oder im Büro einen festen Arbeitsplatz hat kann man sich ja auch eine Lampe hinstellen die extra dafür ausgerichtet ist kostet nicht viel ist nicht so hässlich und auch nicht so groß und funktioniert.

00:16:22: So ein letzter Punkt.

00:16:23: und dann sind wir mit dem Silberstandard glaube ich durch dass wir uns einmal kurz Gedanken drüber machen was sehen wir im Hintergrund?

00:16:30: möglicherweise einen schönen Hintergrund auswählen, wenn es funktioniert.

00:16:33: Das kann was Grafisches sein das kann eine Raumtiefe sein.

00:16:39: Wenn's gar nicht anders geht ist es halt ne Wand.

00:16:42: Wenn wir es beeinflussen können, können wir es hübsch machen indem wir Bilder hinstellen oder ne Blume dranpacken oder ne Kerze und dann in Licht oder was auch immer.

00:16:50: Und dass alles würde ich so als...das ist so bare Minimum.

00:16:54: Das ist der Silberstandard.

00:16:57: Ich habe festgestellt, Hotelzimmer können total dankbar sein weil die je nachdem auch sehr schöne Farben einfach haben und bieten.

00:17:02: Und dann kann eine schlichte Wand total gut sein.

00:17:04: ich weiß ja aber schon wirklich rum experimentiert wie komme ich in die richtige Höhe dass ich so im richtigen Feld bin das der Laptop im Richten und es ist trotzdem macht nachher wirklich diesen Unterschied aus und ich mag auch einfach gerne Lanze dafür brechen vor allem wenn du viel unterwegs bist als zuhörender.

00:17:20: Es gibt wirklich kleine Tools die man zusammen klappen kann.

00:17:26: der lässt sich auf Aktentaschengröße kleinst runterbrechen.

00:17:30: Da kannst du den Laptop offen beschiebt für beliebige Höhe einstellen, also es gibt da wirklich Mittel und Wege kleine Lampen... Also es gibt tolle Sachen, womit man sowas machen kann.

00:17:41: Und ich weiß auch jetzt schon wir sind ja nur beim Silberstandard gut aus deiner Sicht.

00:17:46: Ich persönlich finde das schon sehr viel und würde auch bei vielen sagen dass ist schon besser als nichts zu machen.

00:17:51: Ich weiß jetzt schon dass der eine oder andere sagt mein Gott so'n Aufwand.

00:17:55: Ja, ich habe auch andere Probleme als jetzt zu gucken ob die Wand hinter mir schön ist.

00:18:00: Was sagst du dazu?

00:18:02: Das ist sozusagen mein Einstieg.

00:18:04: ja natürlich wir haben alle andere Probleme aber wenn wir es doch bitte einmal mit der realen präsenten Kohlenstoffwelt vergleichen wollen das ist ja das was ich meinte mit dem Kopierraum keiner würde nur auf die Idee kommen mit einem wichtigen Gespräch in den Kopierraum zu gehen.

00:18:23: das würde man doch nicht machen Und da würde man auch nicht sagen, ich habe doch andere Probleme ist doch egal in welchem Raum.

00:18:28: Ich bin nein das würden wir nicht machen.

00:18:30: Wir würden uns ein kleines Einzelbüro nehmen oder würden eigene Büro im Konferenzraum nehmen oder was auch immer muss ja nicht schön sein aber wir würden doch darauf achten und dass ist einfach nichts anderes.

00:18:39: in dieser virtuellen Online Welt ist unser Zoom-Raum sozusagen der Ort an dem wir uns treffen und es hat etwas mit.

00:18:46: Das hat etwas Mit Wertschätzung zu tun anderen gegenüber.

00:18:50: Ich finde das hat aber auch einen Ausdruck an eigenem Qualitätsbewusstsein.

00:18:55: Also ich finde ein Setting sagt wirklich auch etwas über das Verständnis des anderen, über sein Business aus.

00:19:05: Ich hatte das auch neulich.

00:19:06: da bin ich mit jemandem und haben wir uns getroffen Und der ist umgezogen.

00:19:10: es war alles noch schwierig aber Wochen später war die Situation natürlich nicht anders.

00:19:14: gleiche Situation schlechtes Licht schlechter Ton Alles kreut wo.

00:19:18: ich denke so was sagt das über dich und dein Business aus?

00:19:23: Deine Dienstleistung in Anspruch nehmen, wenn du mir so... Das ist eine Visitenkarte.

00:19:27: Wenn du mir deine Visiten-Karte mit Eselson und zerknittert und mit Kaffeefleck drauf servierst, möchte ich nicht!

00:19:33: Beliebte Lösung ist ja der virtuelle Hintergrund, gerne auch mit Firmenzeichen oder einem Office im Hintergrund wo du denkst du bist in den Alpen oder was besonders steilisch schön aufgeräumt ist.

00:19:44: Ich habe dann also ich kann das sehr gut verstehen wenn jemand im Homeoffice kein extra Raum hat keine extra Räumlichkeit am besten jetzt eine Führungskraft alleinerziehend mit zwei Kindern die sagt Julia ich mache das Ding immer rein weil ich komme hier gar nicht dazu dass aufzuräumen.

00:19:59: Ich glaube es gibt so Fälle da würde ich sagen passt aber Und was sagst du so grundsätzlich zum Thema virtueller Hintergrund?

00:20:05: Machen, nicht machen sein lassen.

00:20:07: Also Notlösung ist es allemal und dafür ist es auch eine technisch gute Nothlösungen.

00:20:11: Wenn's gar nicht anders geht dann kann ich das machen aber auch in einem chaotischen Zuhause oder sowas würde ich erstmal sagen wollen wir uns mal ganz kurz umgucken und wenn man mal sehen ob wir vielleicht eine Ecke finden.

00:20:22: Nicht

00:20:22: eine Ecken ja!

00:20:23: Ja wo wir uns irgendwie sozusagen so eindrehen können dass auch kein Kind und kein Hund hinter mir rumkriechen kann Und das es einigermaßen aufgeräumt aussieht.

00:20:35: Die Leute glauben ja immer, dass sich das Bild was wir jetzt hier sehen, daß ich dort fortsetzt also der ganze Raum sozusagen so aussehen muss, muss überhaupt nicht!

00:20:46: Also es könnte sein, dass genau hier neben mir, neben dem Bild ist die totale Chaos und die Baustelle würde ja keiner mitbekommen und trotzdem wäre das sozusagen ein guter Bildausschnitt.

00:20:58: Ich glaube, dass man zu achtzig Prozent schöne Bildauschnitte findet und ich finde das viel individueller und persönlicher.

00:21:05: Ich finde diese, es gibt so ganz klassische Teamsbilder die wir alle schon gesehen haben.

00:21:09: Ja

00:21:10: ja.

00:21:11: Das ist doch irgendwie weiß ich auch nicht!

00:21:14: Entpersonalisierend, oder?

00:21:17: Ja es gibt zum Teil das ja auch dass gerade bei größeren Firmen das auch schon zur Verfügung gestellt wird.

00:21:22: Also das in Teams wenn du dann deinen Firmenaccount aufmachst entsprechende virtuelle Hintergründe schon gebrandet vorliegen.

00:21:28: Das kann finde ich eine sehr gute Variante sein in einem bestimmten Setting, in einer bestimmte Variante wenn du mit externen zu tun hast.

00:21:35: aber grad innerhalb einer Firma oder einer Verwaltung haben alle irgendwie die gleichen Hintergründen.

00:21:40: und da ist für mich Aus Sicht desjenigen, der sagt okay du willst weiterkommen.

00:21:44: Du willst vorankommen und du willst Impact haben.

00:21:46: Da ist nichts mehr was merkwürdiges im besten Sinne des Wortes.

00:21:50: Also wenn alle den gleichen Hintergrund haben oder weniger wo ist dann dein Unterscheidungsmarkt mal?

00:21:55: Wo kommt die besondere Energie für deine Botschaft her?

00:21:59: Und an dieser Stelle finde ich das schwierig einfach nur so zu übernehmen.

00:22:02: Und nochmal, wie viel Geld geben Unternehmen aus für Inneneinrichtung und Raumkonzepte?

00:22:09: Wo dann ganz großartige Flächen entstehen die wirklich toll sind.

00:22:13: Wo man sich wahnsinnig gerne auffällt, die auch kreativ sind usw.

00:22:18: Und warum wird nicht ein Bruchteil dessen für ein vergleichbares Angebot im Onlinebereich aufgebracht.

00:22:25: Das heißt, wir bräuchten ja eigentlich nur ein vernünftig eingerichtetes High End Setting.

00:22:30: jetzt sind wir beim Rollstandard wo man einfach sagt okay wenn es um was wichtiges geht wenn ich irgendwie als Unternehmer die Ansprache an meine Belegschaft mache wenn ich keine Ahnung Pressekonferenz habe wenn ich wichtigen neuen Kunden irgendwie online erreichen möchte dann gehe ich in dieses Setting dann gehe vielleicht in diesen Raum so wie es einen normalen Konferenzraum gibt Und da ist eben eine etwas bessere Kamera, da ist ein exzellenter Ton.

00:22:54: Da ist wirklich ein tolles Hintergrund.

00:22:56: vielleicht gibt es sogar crazy zwei Kameras gibt ja auch solche Möglichkeiten.

00:23:00: also da kann man sich hier wirklich austoben und man hat einfach einen festen vorinstallierten Raum der einfach genau dieses Image ausstrahlt was mein Foyer oder was mein bester Konferenzraum vermitteln soll.

00:23:15: Ich finde an der Stelle wichtig, dass du wenn du das Setting wälst überlegst in welcher Rolle bist du da gerade unterwegs.

00:23:21: Also bist du eine entscheidere Person von mehreren die vielleicht gerade in einem kleinere Meeting sind.

00:23:26: dann find ich es nochmal wichtig den individuellen Aspekt zu betonen.

00:23:30: Oder bist du jetzt in einer Rolle desjenigen, der vielleicht eine große Veränderung verkünden muss und an dieser Stelle auch für die Firma sprichst?

00:23:36: Also letztendlich nochmal den anderen Hintergrund hast.

00:23:40: Die Frage ist es letztendliche gibt glaube ich auch da nicht die absolute Wahrheit sondern so ein bisschen kontextabhängig oder

00:23:47: Und damit man mich auch richtig versteht.

00:23:49: Ich bin der Erste, der irgendwie sagt komm Julia lass uns mit unseren Laptops auf die auf der Couch treffen also du auf deiner ich in meiner und irgendwie mit einem üblen Kamerabild und den Hintergrund steht von mir aus mein Wäscheständer irgendwie tolle neue Konzepte überlegen.

00:24:03: wenn wir in einem Team sind Wenn wir in einer Liegespiele, wenn wir uns schon privat kennen was auch immer alles in Ordnung.

00:24:10: aber Es kommt eben, wie du sagst auf den Kontext auch drauf an.

00:24:14: Und dann gibt es einen anderen Kontext und da ist das einfach nicht okay?

00:24:17: Ja genau!

00:24:19: Was ist denn der Goldstandard?

00:24:20: Wir haben uns über den Silberstandard gerade ein bisschen verständigt.

00:24:24: was würdest Du jetzt sagen, was ist so noch drauf um es wirklich gut zu machen?

00:24:27: Das ist das, was ich gerade meinte.

00:24:28: Dass man extra Raum zum Beispiel einrichtet oder dass wenn man die Möglichkeit hat nehmen wir an jemand ist selbstständig so wie ich das bin oder hat dann richtiges Home Office also einen eigenen Raum nur für sich zu arbeiten Dann kann man halt wirklich auf die Suche nach der bestmöglichen Beleuchtung gehen.

00:24:44: dann kann man sich Gedanken um Farbkonzepte machen.

00:24:48: Wer uns sieht, dass ich einen sehr dunklen Hintergrund habe.

00:24:51: Das hat den großen Vorteil das ich mich sozusagen davon abhebe.

00:24:54: Dadurch gibt es eine gewisse Brillianz im Bild und ein gewisser Raumtiefe.

00:24:59: dann arbeite hier mit unterschiedlichen Lichtspots.

00:25:02: also es gibt nicht nur Ein Licht, was von vorne kommt und irgendwie den ganzen Raum ausfüllt.

00:25:07: Sondern ich habe einen Spot, das mein Gesichthelm macht.

00:25:10: Und dann hab' ich verschiedene Hintergrundleuchten... Ich habe sogar hier an der Seite, das sieht man so ein bisschen wenn ich die Hand rüber mache, habe ich so eine seitliche Leuchte, die irgendwie nur dafür ist mir ne Kante zu setzen.

00:25:19: Das ist richtige Bildgestaltung!

00:25:21: Da sind wir dann aber auch schon...das ist Goldstandard.

00:25:24: Das macht total Spaß und es überhaupt nicht notwendig ja?

00:25:26: Muss man nicht machen,

00:25:28: wenn man nicht

00:25:29: in dem Job unterwegs bin.

00:25:30: Also wenn ich ein ödeliges Bild hätte wäre das keine gute Idee.

00:25:33: Ne, das wäre gar keine gute Idee.

00:25:34: Schlechte Visitenkarte!

00:25:36: Ja also an der Stelle die Einladung.

00:25:37: wenn du uns jetzt nur Audio hörst weil du über irgendein Podcast Kanal reingegangen bist Die gibt's da inzwischen auch im Video.

00:25:43: oder schau gerne mal vorbei auf meinem YouTube-Kanal.

00:25:46: Weil da ist dieses Video und da siehst du nämlich wie der Markus sein Setting gemacht hat Und wie anders es ist als Mainz und vielleicht hast du Lust dir das ein oder andere abzugucken.

00:25:54: So Okay jetzt sind wir so'n bisschen in diesen technischen Setting Themen gewesen.

00:26:01: Ich merke immer wieder das Thema Persönlichkeit.

00:26:04: Person ist ja auch wichtig, was ich in irgendeiner Form transportieren muss und möchte.

00:26:09: Ich habe in meiner Arbeit natürlich immer wieder den Punkt dass sich mit den Leuten schon intensiv drauf arbeite, was es deine Motivation, innere Klarheit herstellen, was sind deine Stärken um wirklich so von innen heraus in so eine Haltung oder Ausstrahlung zu kommen, dass die Leute für sich verstehen und klar haben wer sie sind woher sie kommen und wohin sie wollen.

00:26:26: Was gäbe es denn an der Stelle noch zusätzlich, wo du sagst, als Profi würdest da drauf achten oder andersrum?

00:26:32: Wann merkst du bei den Lobmenschen an diesen Punkten dass sie besonders professionell sind.

00:26:39: Das ist eine schöne Fragestellung weil die Antwort lautet ne zeige also du wirst dann als besonders professionel wahrgenommen wenn du dich ganz persönlich und fast unprofessionell zeigst.

00:26:52: das ist sozusagen so ein bisschen absurd ist aber so.

00:26:55: Beispiel Es gibt Menschen, die wenn sie in die Öffentlichkeit gehen auf eine Bühne gehen oder sich vor einem Mikrofon zeigen müssen, die dann anfangen sich einer anderen Sprache zu bedienen um den eigenen Status deutlichzumachen.

00:27:09: Also der Status könnte ein Expertenstatus sein.

00:27:12: ich bin besonders belesen auf dem Gebiet Ich bin rhetorisch besonders eloquent Ich habe viel Macht und so weiter.

00:27:20: Das alles versuchen die Leute über Sprache auszudrücken Und zwar Eine Sprache diese normalerweise nicht sprechen Und das geht dann schlecht untergreifend in die Hose.

00:27:29: Hört man sofort!

00:27:30: Ja, weil ich es als Zuschauer... Ich kriege das sofort mit.

00:27:34: vielleicht kann ich nicht genau sagen was da los ist aber ich denke so... Ich hab's nicht verstanden.

00:27:39: Was hat er gesagt?

00:27:39: Das ist wie der Anzug den man nur einmal im Jahr anzieht und dann sieht man dass man sich nicht dran wohl fühlt.

00:27:46: Wenn der Zuschauer sich sozusagen darauf irgendwo festbeißt und nicht mehr zuhören kann, weil er irgendwie noch gar nicht versteht was das für Worte sind oder wie dieser Satz korrekt zur Ende gehen würde Das tut er dann nämlich meistens auch nicht.

00:27:58: Dann bringe ich halt meine Botschaft nicht rüber, das heißt es wichtigste ist ja immer dass wir uns so natürlich wie möglich geben und dafür braucht es keine besondere Sprache Dafür braucht es eben unseren unsere Meinung unserer Haltung unsere Gedanken So wie wir sind Und dann bringen wir das rüber und dann verstehen uns die Menschen.

00:28:21: Ich belege das häufig durch das sprachmuster von Gregor Gisi.

00:28:26: Keiner würde auf die Idee kommen, dass Gregor Gisi nicht besonders intelligent wäre oder nicht belesen oder nicht eloquent.

00:28:33: Er nutzt aber eine so simple Sprache.

00:28:36: er macht ganz kurze Sätze, redet ganz normal und wird deswegen auch besonders gut verstanden.

00:28:42: Wir müssen nicht über die politische Kohleuer brauchen wenn es in diesem Beispiel keine Gedanken machen.

00:28:46: Es geht mir rein um die Frage wie zeigt er sich?

00:28:49: Wie präsentiert er sich?

00:28:50: Und der hat keine Angst das er irgendwie als als dumm oder nicht experter wahrgenommen wird.

00:28:56: Das ist so wichtig, dass wir uns in jedem Medium einfach ganz normal zeigen!

00:29:03: So als würde ich dir Julia eine WhatsApp-Spracharchie schicken rede ich jetzt in diesem Podcast mit dir und dann werden die Leute sagen oh ich habe den Markus verstanden der redet ja ganz normal so wie ich sehr cool.

00:29:15: Begegnet mir in Business-Kontexten auch häufig.

00:29:17: Also ganz beliebt ist ja dieses Business d'English, wo dann ganz viele Anglicismen verwendet werden, englische Ausdrücke um zu untermauern, dass man oder das der Sprechende jeweils wirklich Zuhause sind in seinem Kontext wirklich verstanden hat was da dran ist.

00:29:31: und Otto Normal Verbraucher hört so einer Verkündigung zu und sagt okay ich habe verstanden es wird anders aber was er wirklich will weiß ich jetzt eigentlich gar nicht so ganz genau.

00:29:41: Ich weiß, dass es aus den Coachings heraus.

00:29:43: Das ist durchaus ein Prozess also das hat ja viel mit Selbstsicherheit zu tun sich in sich selbst und mit sich selbst gut zu fühlen.

00:29:51: Da kommen ganz viele Sachen zusammen.

00:29:53: deswegen auch diese Ressourcen arbeite ich dann im Coachingmacher nachzugucken was sind denn Stärken?

00:29:57: Sich zu akzeptieren?

00:29:58: Es gibt Äußerlichkeiten Und Ja wir können auch an Themen wie Stimme Also es gibt ja auch diesen Satz Fake it till you make It.

00:30:05: nicht alles ist Gott gegeben.

00:30:08: Zum Beispiel jüngere weibliche Führungskräfte im Coaching, die durchaus eine hohe Stimmlage haben und wir wissen aus Untersuchungen.

00:30:14: Eine tiefere Stimme wirkt durchaus souveräner so!

00:30:18: Und dann sitzen Menschen vor mir und sagen ja aber ich weiß auch nicht was ich jetzt damit machen soll weil das ist ja nun mal so wie es ist.

00:30:26: Das sind wir glaube ich jetzt beide nicht die totalen Experten.

00:30:28: Aber der Hinweis ist an dieser Stelle wichtig.

00:30:30: da geht etwas oder?

00:30:31: Da bist du noch näher dran als ich.

00:30:33: Da geht auf jeden Fall was.

00:30:34: Ich bin kein Stimmtrainer, aber ich bin natürlich gut vernetzt mit Stim-Trainerinnen und habe auch selber schon die Erfahrung gemacht, was man so in einem Stimmtraining machen kann oder bei einer Logopäden.

00:30:50: Und da geht viel!

00:30:53: Der erste Punkt ist das wir unsere natürliche Sprechstimme und die Lage der Spreche finden sozusagen und dann werden wir feststellen... dass es wahrscheinlich tiefer ist, als wir normalerweise sprechen.

00:31:04: Vielleicht haben wir auch schon mal fest, das nicht nur bei Frauen so, sondern bei Männern auch.

00:31:08: in Strassituationen oder in Drucksituationen gehen wir mit der Stimme höher wenn meistens auch schneller und beides ist beeinflussbar.

00:31:16: Bei einer Frau fällt es vielleicht mehr auf weil sie grundsätzlich schon mal irgendwie eine Oktave höher ist und deswegen wird es uns vielleicht eher bewusst Und ja, daran kann man arbeiten.

00:31:27: Ich kann es nicht aber ich kann nur jedem empfehlen dann tatsächlich zu einer guten Spechtrainerin oder zu einer Logopäde hinzugehen und daran zur Arbeiten und dann verändert sich das.

00:31:39: Das ist keine Arbeit die hier im Hals stattfindet!

00:31:43: Das ist eine Arbeit die im Herz- und im Kopf stattfindets und dann verendert sich was im Heiz passiert.

00:31:52: Ach, wir kommen gleich noch auf andere Themen.

00:31:54: An der Stelle der große Appell ihr müsst da nichts als gegeben hinnehmen.

00:31:58: also es ist ganz oft ich weiß auch noch ganz genau wie ich das erste mal so ein bisschen Stimmtraining gemacht habe und dann ging's irgendwann rum einfach mal Full Power Stimme raus zu lassen Und die einfache Aufforderung war an mich voll einfach mal so laut wie du kannst Und dann habe ich das gemacht, aber es war wirklich Hemmungen.

00:32:14: Ich musste wirklich in den Moment die Hemmung ablegen und dann kam ein Brüller raus wo ich mich selber total erschrocken habe und meine Trainerin stand mir gegenüber und sagte wo du sitzt auf einem Ferrari, den du noch gar nicht nutzt.

00:32:27: Und das ist auch ein Weg die eigene Stimme zu finden und einen eigenen Auftritt zu finden.

00:32:32: Das ist

00:32:32: Persönlichkeitsentwicklung

00:32:34: vom Feind?

00:32:35: Ja natürlich!

00:32:35: Deswegen

00:32:36: ist es besonders spannend.

00:32:37: also deswegen ist es eigentlich besonders ratsam für alle Führungskräfte sich selber eben besser kennenzulernen und sich selbst weiterzuentwickeln.

00:32:47: und das kann man auch über Sprache machen.

00:32:49: Ja, genau.

00:32:51: Da gibt es so einen anderen netten Aspekt das Spiel mit der Kamera und der Blickführung.

00:32:59: Wir haben im Vorfeld schon mal ein bisschen neugierig gewonnen.

00:33:00: deswegen komme ich gerade da drauf weil... Ich weiß dass war bei mir auch so'n Schritt.

00:33:04: also es gibt dann Riesenunterschied guckst du demjenigen der dich betrachtet wir sind ja jetzt im Online-Termin Du erzählst mir grade was ganz ganz Wichtiges.

00:33:12: Guckt er Dich an oder guckt er sonst wohin?

00:33:15: Da habe ich auch schon so manches Erlebnis mit gehabt wo ich gedacht hab Ich werde eigentlich gerade gar nicht gesehen im wahrsten Sinne des Wortes.

00:33:22: Ja, und deswegen ich versuche ja immer diesen dieses Wechselspiel zu machen zwischen online und digital und Präsenz Und ich versuchte es möglichst diese Welten so übereinander zu legen und zu sagen wie wäre das denn wenn es so in präsent wäre?

00:33:36: Wenn wir beide Julien uns zusammen stunden und ich erzähl dir was aber ich gucke dich nicht an sondern ich drehe mich immer forty fünf grad weg und rede ins nichts Und der würdest du dann auch irgendwann denken so, hey was?

00:33:48: Warum guckt er mich... Hat der Hau?

00:33:49: Was ist das Problem?

00:33:50: Genau!

00:33:51: Das ist doch unhöflich.

00:33:52: Traut er sich nicht.

00:33:53: also es gibt ja viele Phantasienie-Werben und nichts anderes passiert natürlich auch in unserer Onlinewelt.

00:34:00: Das heißt und da haben wir tatsächlich ein technisches Problem, was immer noch nicht so ganz gelöst wurde wenn ich habe das Bedürfnis zu gucken wie Du auf mich reagierst.

00:34:09: Ist ja wichtig abzuschätzen ob Du offenfreundlich oder feindselig verbittert aggressiv oder unverständlich vielleicht auf das reagiert was ich erzähle.

00:34:19: also gucke ich dich ja eigentlich die ganze zeit an um abzuchecken ist noch alles in ordnung oder gibt es gleich einen löwen schrei von julia?

00:34:27: so wenn ich dich aber angucke dann guck ich auf den monitor und kucke nicht in die kamera und das bedeutet jetzt wieder im umkehrschluss für dich du hast nicht den eindruck dass ich dich angucque.

00:34:38: Damit sind wir im Grunde wieder bei der Betrachtungsweise vom ganz am Anfang, dass ich sage macht euch Gedanken in welcher Situation sind denn die Zuschauerinnen und Zuschauer.

00:34:47: Die möchten angeschaut werden.

00:34:49: Und anschauen kann ich sie nur indem ich stuhe in die Kamera schaue und indem mich nicht davon ablenken lasse das ihr auf ein Gesicht schaume sondern ich gucke in die Kameram.

00:34:58: Das ist total ungewohnt, das verunsichert auch ein bisschen weil man auf einmal eben diese Feedback Schleife auslässt dass ich nicht mehr mitbekomme wie reagieren die Leute da drauf sondern die ganze Zeit in die Kamera gucken muss und so weiter.

00:35:11: Aber am Ende des Tages ist es einfach nur eine Übungs- und Trainingsfrage.

00:35:16: Wenn wir uns daran gewöhnt haben, wenn wir es verstanden haben... ...wenn wir die Haltungssätze dahinter vielleicht aufgelöst haben, fällt es uns leicht, nur in die Kamera zu gucken.

00:35:25: Wenn ich etwas Wichtiges zu sagen habe und möchte dann Aufhörer zu reden, dann kann ich ja auch gerne mal gucken wie die Julia jetzt aussieht ob sie irgendwie dunkelrot ist für Wut oder ob sie gleich geworden ist oder ob's ihr noch gut geht.

00:35:35: Also mir geht es gerade noch ganz fantastisch, Markus.

00:35:38: Mir ist gerade was aufgefallen... Ich glaube ich weiß gar nicht ob ich das bei dir mal in einem deiner Podcasts von gehört habe.

00:35:43: By the way, Markus' Podcast kann man auch sehr empfehlen die Interview-Helden.

00:35:47: Irgendwo hab ich das mal gehört dass es sich lohnt und ich mach das jetzt gerade mal weil ich stelle fest ich habe das gar nicht so ideal gemacht.

00:35:52: wenn man die Kamera die man hat Im Laptop ist er natürlich integrierter, bewegst du gar nichts.

00:35:57: Aber wenn sie da ist dass man die möglichst nah ans Bild rankriegt in welcher Form auch immer und auch da möglichst die Kamera dann eher so auf Auge.

00:36:03: ich habe es jetzt gerade ein bisschen verschoben.

00:36:05: Guck mal, jetzt gucke ich dich noch mehr an.

00:36:07: Es gibt ja zwei Tricks!

00:36:08: Also der eine Trick ist total simpel.

00:36:10: Nimm einfach ein Post-It, malen einen Pfeil und ein Smiley drauf klebt das direkt unter deine Kamera am besten irgendwie aufs Bild.

00:36:16: Dass du immer daran erinnert wirst, Markus schauen die Kamera.

00:36:19: Zweiter Punkt wenn man wie ich hier mit einem großen und es gibt im Business Umfeld viel mit so einem großen Monitor arbeitet Ich habe hier so eine Kamera, es ist eine Webcam.

00:36:29: Es ist eine gute Webcam die steht aus einem kleinen Stativ.

00:36:31: Das ist wirklich winzig.

00:36:32: das ist irgendwie, weiß ich nicht, ein Zentimeter oder sowas?

00:36:35: Das

00:36:35: ist das was ich meinte mit kleinen Assessoires genau sowas Genau

00:36:39: und das kann ich halt vor meinen Rechner schieben und zwar direkt voll dein Bild zum Beispiel Und dann würde ich in die Kamera gucken und würde dahinter aber immer noch dich sehen.

00:36:50: Und wenn ich das dann nicht mehr brauche, weil unser Call zu Ende ist, dann stelle ich halt diese Minikamera einfach zur Seite und dann stört sie nicht mehr.

00:36:56: Das wäre eine gute Möglichkeit!

00:36:58: Oder jetzt kommen wir wieder zum Thema Goldstandard.

00:37:01: Es ist das was ich gerade hier benutze... Ich habe einen Teleprompter.

00:37:04: Ein Telepromper hat den technischen Vorteil dass das Bild sozusagen auf ein Monitor projiziert wird.

00:37:10: Dieser Monitor ist nicht echt, es ist eine Spiegelscheibe.

00:37:14: Und hinter diesem Spiegele ist ne Kamera die da durchgucken kann.

00:37:18: Das heißt ich sehe dich jetzt direkt nicht sozusagen an und ich gucke aber oder die Optik von meiner Kamera dahinter schaut mir direkt ins Gesicht.

00:37:27: Und das ist natürlich eine super komfortable Situation, Goldstandard muss man nicht haben macht aber Spaß.

00:37:33: Macht aber Spaß auf alle Fälle!

00:37:35: Wir bleiben noch im Moment bei dem Thema Sichtzeigen.

00:37:40: wir sind ja beide unterwegs online Game auch als Trainer und was wir immer wieder haben ist dass wir Unterlagen zeigen.

00:37:48: das haben wir in der Firmenpräsentation auch Du ahnst, worauf ich hinaus will.

00:37:52: Also es gibt die große Verkündigung.

00:37:54: das neue Organigramm wird aufgelegt und dann wird dieser PowerPoint-Seite gezeigt und sie steht und Sie steht und wir hören eine mehr oder weniger vorbereitete gute Stimme, die vielleicht auch ein bisschen genervt oder ärgerlich rüber kommt.

00:38:08: aber wir sehen nur die Powerpoint Seite.

00:38:11: was könnten wir hier besser und anders machen?

00:38:13: Und die sehen wir immer noch wenn's anschließend in die Fragen und Antworten und Diskussionen

00:38:17: geht.

00:38:18: Dann sehen

00:38:18: wir die immer noch!

00:38:20: Zoom hat da mittlerweile gut darauf reagiert.

00:38:22: Ich weiß nicht, ob es das bei Teams auch gibt?

00:38:24: Das finde ich ganz cool!

00:38:26: Bei Zoom wird das jetzt immer als eigener Tab angezeigt.

00:38:30: Das heißt wenn ich möchte kann ich über den anderen Tab wieder ganz normal zurück zu dieser Kamereinstellung gehen dass ich die Sprecher sehe.

00:38:38: also als Zuschauer kann ich das machen und als Zuschower kann ich so ein bisschen Bildgestaltung machen.

00:38:42: und wenn ich lieber irgendwie auf dieses geteiltes Chart gucken möchte dann gehe ich auf den Tab und gucke mir das an.

00:38:48: Das finde ich super schlau, dass die das gemacht haben.

00:38:51: Aber vielleicht sollten wir uns mal Gedanken darüber machen was dahinter steht.

00:38:56: Dieses Teilen von Inhalten ist es ja häufig so.

00:39:00: wie viel Seiten hat eine Präsentation im Schnitt?

00:39:02: Dreißig!

00:39:03: Dann moderieren wir das Ding an dann gehen wir rein und ganz am Ende nach Seite dreißig oder sowas gehen wir dann wieder raus und das ist natürlich total boring Weil wir nicht die ganze Zeit wirklich darauf angewiesen sind, die Inhalte dort zu zeigen.

00:39:17: Wenn wir in einem normalen Konferenzraum sein würden dann würden die Zuschauer von der PowerPoint zu uns gucken und würden sozusagen selber entscheiden was sie sehen möchten und würden uns aber die ganze zeit eben auch im Präsenz sehen Online hinter irgendwelchen Powerpoint Folien, das finde ich ganz schwierig.

00:39:38: Deswegen wäre meine Empfehlung eher zu gucken wo kann man so eine PowerPoint Folienpräsentation auch unterbrechen und kann sozusagen wieder ins Livebild zurückgehen und kann dann wieder einsteigen.

00:39:49: also Beispiel Ich habe irgendwie irgendwelche Zahlen vorgestellt Und jetzt gehe ich wieder raus und zeige mich und sage zu den Leuten, zu denen ich spreche.

00:40:00: Ich habe mir Gedanken darüber gemacht was für Rückschlüsse wir daraus ziehen können und ich bin zu folgenden Themen gekommen.

00:40:06: außerdem ist mir neulich aufgefallen bla bla bla überall.

00:40:08: dafür brauche ich keine Visualisierung sondern kann das sozusagen einfach in Präsenz erzählen.

00:40:14: und wenn ich damit fertig bin und möchte dann irgendwie zu einer zweiten Umfrage Ergebnis kommen dann gehe ich halt wieder rein.

00:40:20: aber nicht dieses dauerhafte Verstecken hinter irgendeiner PowerPointfolie.

00:40:28: Weil ich glaube, es ist wirklich eher ein Versteck.

00:40:30: Ja an der Stelle ist mir ein ganz besonderes Anliegen.

00:40:35: also warum machen wir Karriere?

00:40:37: Das werden?

00:40:38: oder warum kommen wir weiter?

00:40:39: oder warum bekommen wir wichtige Aufträge Jobs was auch immer?

00:40:43: naja weil Menschen uns vertrauen.

00:40:44: und sie vertrauen uns, weil Sie von unserem bestimmtes Bild haben, weil wir sichtbar sind wenn wir eine Reputation haben.

00:40:49: Und Es gibt einen Moment bei dieser Präsentation das ultra wichtig und das ganze am Anfang Und ihr erlebt das ganz oft, dass die Leute das Startbild der Präsentation zeigen.

00:40:57: Da ist dann der Titel drauf.

00:40:58: Den haben die meisten Leute mit der Einladung schon bekommen.

00:41:00: Das heißt sie wissen was der Titl ist und dann wird aber schon aus dem Off gesprochen also quasi der Präzentator zeigt sich die Folie gar nicht und es geht los!

00:41:10: Wenn du Glück hast auch das Gesicht ganz am Ende auf.

00:41:12: und ich finde das ist ein Moment Den lassen ganz viele unheimlich verstreichen, weil das ist der Moment sich zu zeigen und das braucht auch Mut.

00:41:20: Das ist mir schon klar wenn da fünfhundert oder noch mehr Leute im virtuellen Raum hängen.

00:41:25: Einmal wirklich sich zu zeigen, Kante zu zeigen, das ganze Gesicht zu zeigen so mein Name ist und wir besprechen jetzt gleich und deswegen starte ich jetzt die Präsentation.

00:41:33: Das is sowas was mir immer auffällt.

00:41:34: vielleicht denke ich selbst Marketing Aspekten geht also ganz viel verloren.

00:41:38: Wir reden ja heute über Silber und Goldstandard.

00:41:40: Und der Goldstandart wäre zum Beispiel, dass man so ein kleines Gerät hat – das ist jetzt eine Elgato Stream Deck – und das kann ich so programmieren, dass sich mit Knopfdruck entscheiden kann.

00:41:50: die Leute sehen mich im Vollbild oder die Leute seh'n meine Präsentation.

00:41:54: Manche immer hin- und herschalten zu oft!

00:41:55: Ich möchte ohne, dass ich umstädlich irgendwas mit der Maus klicken muss sondern kann immer hin und her schalten.

00:42:03: Goldstandard.

00:42:04: Wenn man wirklich eine tolle Online-Präsentation halten möchte, dann nutze ich das um mich immer wieder irgendwie ins Bild zu bringen, um auch eine visuelle Unterbrechung an Anreiz zu geben und immer wieder zu mir zurückzuführen und da wieder zu sagen gucken wir es genauer an und dann gehe ich wieder rein.

00:42:20: Und so funktioniert richtig gute Präsentation!

00:42:23: Das hängen auf alle Fälle als Tipp in die Show noch uns wie viele andere Sachen auch.

00:42:28: Ich möchte die Schleife nochmal drehen.

00:42:30: Das klingt alles vergleichsweise aufwendig Und ob du einen Impact hast, als Führungskraft entscheidet sich in diesen Kommunikationssituationen und nicht so sehr, ob du wirklich deine Hausaufgaben gemacht hast.

00:42:40: Leider nicht!

00:42:40: Also ich mag das auch immer wieder wenn Menschen denken ja aber ich habe doch gute Arbeit geleistet.

00:42:45: Ja, aber das ist tatsächlich leider nicht unbedingt immer der Grund warum wir weiterkommen oder eben auch nicht.

00:42:50: Oder ob eine Entscheidung uns in unsere Richtung getroffen wird oder nicht.

00:42:55: El Gato, sehr schön.

00:42:56: Brauche gleich noch von dir den Link auf alle Fälle wo man das vielleicht bekommen kann was nicht?

00:43:00: ein großer Online Versandhändler

00:43:04: Gato ist sogar eine deutsche Firma, wenn ich mich nicht irre.

00:43:08: Fantastisch!

00:43:09: Ja, er wird in Schwede schon in Deutschland.

00:43:11: Ich glaube es sind deutsche Firmen und das kann man bestimmt direkt auch bestellen.

00:43:14: Wunderbar... So was braucht noch Markus?

00:43:16: Was habe ich dich noch nicht gefragt, was in dem Kontext wichtig wäre?

00:43:20: Also ich will dir auch nicht alles wissen jetzt hier von dir abziehen, weil eigentlich sollen die Leute ja auch Appetit bekommen bei dir vielleicht mal im Training zu gehen.

00:43:30: Die Leute sind herzlich willkommen und im Training reden wir natürlich über Bedeutung und über die tiefere Wirkung und was dahinter steht und wie man das alles umsetzen kann.

00:43:39: also ich glaube wir können alle Tipps hier teilen ohne dass mir ein Kunde verloren gehen würde.

00:43:43: dadurch auf

00:43:43: alle Fälle.

00:43:44: Du hast gefragt was fehlt noch?

00:43:46: Ich glaube eins fehlt noch... So ein bisschen Mut und Entdecker Geist.

00:43:54: Ich habe den großen Vorteil, ich hab jahrelang Fernsehen gemacht.

00:43:57: für mich ist es hier alles Alltag!

00:43:59: Ich weiß wie Kameras funktionieren, ich weiß wie Settings, Studios und Sendung funktionieren aber die meisten wissen das natürlich nicht.

00:44:07: woher sollen sie's auch wissen?

00:44:09: Und ich finde, wenn man das dann nicht weiss, dann braucht man eben den Mut um sich auch in solche Situationen zu bringen und zu lernen.

00:44:16: Und Dinge auszuprobieren und zu verwerfen und festzustellen Das ist nicht alltagstauglich.

00:44:22: aber das ist alltagestauglich und es braucht von mir vielleicht ein bisschen mehr Aufwand, ja.

00:44:27: Aber das gehört nur mal irgendwie auch zum Business dazu!

00:44:31: Ich meine wenn ich einen Kundentermin habe mit einem wichtigen Kunden und treffe mich mit dem MPHR-Seiten gehe ich da auch nicht in den Jorger hin.

00:44:37: also es gibt Leute die machen das und das ist okay aber ich würde meine Schuhe nochmal putzen und vielleicht irgendwie ein gebügeltes Hemd anziehen.

00:44:45: Also auch da sind wir ja bereit irgendwie ein bisschen aufwand zu betreiben.

00:44:50: Ich würde noch nichtmals von der berühmten extra Meile reden.

00:44:53: Da sind wir noch gar nicht sondern es ist ein bisschen was.

00:44:56: Und mit einem bisschen was können wir unsere Online-Sichtbarkeit und Online-Präsentationen so schnell auf ein anderes Level heben, das übrigens sich auch bemerkbar macht.

00:45:07: Also die Leute nehmen das ja wahr!

00:45:09: Die nehmen ja den Unterschied wahr.

00:45:13: Das Spannende ist... Sie nehmen es wahr?

00:45:17: Ja aber irgendwie in einer Form meine Hypothese Dass sie eher sagen, das war eine gute Präsentation.

00:45:24: Der Mann hat recht oder die Frau hat aber wirklich einen Punkt gemacht oder so und gar nicht so sehr in dem Sinne von oder hat sich aber jetzt jemand Gedanken über seinen Hintergrund gemacht.

00:45:32: also null

00:45:32: sollen Sie auch nicht?

00:45:33: Und dass ist ja der Effekt denn wir wollen eigentlich soll einem.

00:45:35: im Idealfall sieht es nach nichts aus und ich glaube wenn du ein paar Sachen jetzt aus dem Gespräch mitnimmst mindestens mal Silberstandard dir das ein oder andere angewöhnt und wenn's drauf ankommt wirklich Mal auch dafür noch ein Stündchen zu investieren.

00:45:48: Das tut mich weh und hilft deiner Arbeit sehr auf alle Fälle.

00:45:53: Boah!

00:45:54: Spannend, spannend mit Blick auf die Uhr Markus.

00:45:57: Wir haben ganz viel spannende Themen abgegrast.

00:46:00: ihr findet auf alle Fälle den Link zu Markus und allem was er anzubieten hat.

00:46:03: Webseite Zugang es gibt die Interview-Helden.

00:46:07: Du machst auch Podcast Training.

00:46:09: wir können uns doch das Thema Spoiler!

00:46:11: Wir gucken uns auch das Thema Podcast Verführungskräfte nochmal anders haben wir schon vereinbart.

00:46:15: Super spannendes Thema.

00:46:16: Dafür dürft ihr gerne in einer Extrasendung vorbeischauen.

00:46:20: Und Markus eine letzte Frage.

00:46:24: Wir haben sehr viel über Techniktipps und Tricks gesprochen, der Mann dahinter.

00:46:28: Was begeistert dich an deiner Arbeit so sehr?

00:46:31: Also ich nehme das schon wahr dass du das mit einer großen Begeisterung machst und dass du da Bock drauf hast und dass dir das Freude bereitet Menschen zu begleiten.

00:46:38: Was ist es?

00:46:39: Wofür machst du das?

00:46:40: Ich glaube, dass sich Menschen zeigen kann, dass sie selber Dinge können die sie sich zuvor nicht zugetraut haben also ein bisschen der Brückenbauer, der Supporter manchmal der Anschieber um dann selbst festzustellen, wow ich kann das ja.

00:46:55: Also nicht ich, Markus Binders der da irgendwas macht und kann sondern die Leute können es.

00:47:01: Ich muss ihnen zeigen wie's geht, ich muss ihnen ein bisschen was vermitteln.

00:47:05: Dann baue ich irgendwie nochmal kurz Stützräder dran Die nehme mich aber irgendwann weg Und dann machen Leute großartige Dinge und sind hoffentlich selber stolz auf sich dass sie das alles hinbekommen haben und zwar selber hin bekommen haben.

00:47:16: Das ist so mein

00:47:18: Antrieb Hört sich total schön an.

00:47:20: Freutvollen Experimenten!

00:47:24: Markus, ich danke dir für das Gespräch und ja... Ich denke wir hören uns demnächst nochmal

00:47:28: wieder.

Über diesen Podcast

Next Level Leadership – Navigating the Future
Der Podcast für Menschen in Führung, die mit Sinn, Vertrauen und Gefühl wirksam sein wollen.

Alle zwei Wochen bekommst du neue Impulse rund um Persönlichkeitsentwicklung, New Leadership und Wege zu einer enkelfähigen Zukunft. Du erfährst, wie du in deiner Führungsrolle authentisch bleibst, besser entscheidest, mit Belastung umgehst und mehr Freude in den Alltag bringst.

Wenn du wissen willst, wie gute Führung auch in Krisenzeiten gelingen und zu echter Veränderung beitragen kann – dann bist du hier richtig.

Ein Podcast wie ein Heimathafen – für alle, die mutig und bewusst Zukunft gestalten wollen.

Über Julia Peters:
Executive Coach und Trainerin für Führungskräfte und deren Teams. Außerdem Mama von zwei jungen Männern und Vorsitzende in einem Frauennetzwerk – mit Leidenschaft für Purpose und gute Führung. Seit vielen Jahren begleite ich Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu gehen und Führung neu zu denken.

Weitere Informationen zu mir und meiner Arbeit findest du auf www.juliapeters.info, wo du dich auch gerne für die Next Level News registrieren kannst, um regelmäßig frischen Wind in deine Mailbox zu bekommen. Das geht hier: https://juliapeters.info/newsletter/

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von und mit Julia Peters

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